 | Ansichtskarten aus Harburg (Elbe) | |
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100 Jahre Harburg
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| 1901 |
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1902
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Die erste Straßenbahn fährt über die Süderelbbrücke. Eine Hilfsschule wird eröffnet. In Harburg gibt es 6 Volksschulen und eine Mittelschule mit je einem Zweig für Jungen und Mädchen (seit 1886).
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| 1903 |
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| 1904 |
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| 1905 |
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| 1906 |
Lauenbruch wird eingemeindet (Seehafenbau).
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| 1907 |
Der Bau des Harburger Stadtparks beginnt / Bauzeit bis 1913. Gartenarchitekt Hölscher.
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| 1908 |
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| 1909 |
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| 1910 |
Eingemeindung der Landgemeinde Eißendorf in die Stadt Hamburg. |
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| 1911 |
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| 1912 |
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| 1913 |
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| 1914 |
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| 1915 |
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| 1916 |
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| 1917 |
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| 1918 |
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| 1919 |
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| 16..03..1920 |
Hauptmann Berthold wird in Harburg gelyncht (Berthold-Schule). |
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| 1921 |
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| 1922 |
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| 1923 |
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| 1924 |
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| 1925 |
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| 1626 |
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1927
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Zusammenlegung der Städte Harburg und Wilhelmsburg. (Harburg-Wilhelmsburg) Zusammen 125.000 Einwohner. |
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| 1928 |
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| 1949 |
Jetzt fahren O-Busse. |
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| 1999 |
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Da durch Harburg zahlreiche Stadtrundgänge angeboten werden, könnten diese Ansichtskarten und Texte schon mal als Vorabinformationen dienen. |
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Wenn Sie einen bestimmten Text lesen möchten: Einfach über das [Kontakt ...]-Formular anfragen! Ein paar Tage später steht er Ihnen zur Verfügung. |
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1. Harburger Bahnhof
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1847 erbaut (Der "Neue" 1. Harburger Bahnhof diente noch bis in die 1970er Jahre als Güterbahnhof. [→ AK Neue Klappbrücke.] Seit Anfang 2011 sind kaum noch Spuren zu finden!)
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2. Harburger Bahnhof
3. Harburger Bahnhof
3. Harburger Rathaus
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1872 erbaut (Nach der Eröffnung des 3. Harburger Bahnhofs wurde auch dieser zum Güterbahnhof.)
1897 erbaut (Ist bis heute "Harburg - Hauptbahnhof").
1889-92 erbaut.
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Altenwärder/Altenwerder

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Vom ursprünglichen Altenwärder / Altenwerder existiert nach jahrelangem Leerstand nur noch die Kirche und der Friedhof !
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Altenwerder, Hafen

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(Text folgt, bei Interesse anfragen)
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Am Irrgarten
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Die Straße "Am Irrgarten" erhielt diesen Namen 1893. Vorher war die Bezeichnung "Krankenhausplatz" vorgesehen. Man entschloß sich letztendlich doch zur Übernahme einer bereits eingebürgerten volkstümlichen Bezeichnung für das dort liegende Gehölz.
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Appelbüttel

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Die Ansichtskarte zeigt den Lütenshof, besser bekannt als der Eichenhof in Appelbüttel. Bei dem Gebäude in der rechten Bildhälfte handelt es sich um den ehemaligen Schweinestall, mit Wasch- und Schlachtküche. Das eigentliche Bauernhaus war rechts vom Schweinestall. Auf dem Grundstück des Eichenhofes gab es einst 3 Karpfenteiche, heute nur noch zwei. Der abgebildete Teich wurde um 1970 zugeschüttet und darauf der heutige Eichenhof in den Jahren 1972/1973 neu errichtet. Anschließend wurde das alte Bauernhaus 1974 abgerissen. Es mußte dem Straßenbau weichen.
Quelle: Marmstorfer Stadtteilarchiv
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Appel´s Tivoli
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Appel´s Tivoli (Nagel´s Tivoli)
An der Stader Straße 104 in Bostelbeck, gegenüber der Straße Milchgrund, befand sich die Gaststätte Appel´s Tivoli. Von 1894 bis 1902 hieß sie Nagel´s Tivoli. 1904 kaufte Johann Appel von Nagels Erben das Lokal für 120.000 RM.
Das auch bei Hamburgern beliegte Lokal, wurde vielfach für Familienfeiern in Anspruch genommen. Sonntags war Tanz und donnerstags fanden bei schönem Wetter Gartenkonzerte statt. Die Gäste wurden von Johann Appel mit einem Pony-Gespann von der Straßenbahn, die damals nur bis zum Hohlweg (Nobléestraße) fuhr, abgeholt.
Gelegentlich kamen auch Kinder in das Lokal und kauften für ihre Väter eine "kleine Buddel" Schnaps für 20 Pfennige. 1943 wurde das Lokal an Max Nippe verkauft, der aber nicht sehr lange der Gastwirt dieses beliebten Lokales geblieben ist, denn auch dieses Lokal hat den Zweiten Weltkrieg nicht überlebt.
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Außenmühle

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Die Außenmühle
In den Jahren 1564/65 zur Zeit der Harburger Herzogs Otto II (1549 - 1603) wurde in Wilstorf die Außenmühle gebaut. Sie erhielt den Namen Butenmöhl, im Gegensatz zur noch älteren Binnenmöhl (später Schloßmühle) in der Stadt, aus der Zeit Herzog Otto I (1527 - 1549), an der Einmündung des Seevekanals in den Kaufhauskanal. Beide Mühlen waren Wassermühlen.
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Bahnhof Unterelbe

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Der Bahnhof Unterelbe
Als letzte der Harburg berührenden Eisenbahnstrecken wurde nach der Strecke Harburg - Hannover 1847, der Strecke Harburg - Hamburg 1872 und der Strecke Harburg - Bremen 1874, die Strecke Harburg - Cuxhaven gebaut. Der Bahnhof Harburg-Unterelbe war die Endstation und der Betriebsbahnhof der zunächst als Privatbahn gebauten Strecke. Es war ein langer Weg, bis diese Eisenbahnverbindung stand. Die ersten Pläne stammten aus dem Jahre 1857. Aber andere Pläne, wie zum Beispiel der Bau der internationalen Verbindung Hamburg - Paris, lockten mehr und ließen alle Pläne für eine Unterelbe-Eisenbahn in der berühmten Schublade verschwinden.
Ein Berliner Konsortium erwarb dann 1872 die Konzession für den Bau dieser Strecke. Es wurde dafür die Cuxhavener Eisenbahn-Dampfschiff-und Hafen Aktiengesellschaft gegründet. Dieser Aktiengesellschaft gelang es aber nicht, das notwendige Geld für den Eisenbahnbau zu beschaffen. Alle schönen Pläne verschwanden vorerst erneut in der schon genannten Schublade. Erst der belgischen "Societe belge des chemin de fer" gelang es schließlich, nach der Gründung der Unterelbischen Eisenbahngesellschaft, 1879 den Bau zu beginnen und auch zu vollenden. Preußen, das inzwischen Landesherr geworden war, stimmte dem Bau dieser Linie als Privatbahn zu.
Am 01. 04. 1881 konnte die Unterelbe-Bahn ihren Betrieb zunächst bis Stade aufnehmen. Drei Monate später war Himmelpforten erreicht und am 10. 11. 1881 fuhr der erste Zug vom Unterelbe-Bahnhof bis nach Cuxhaven. Durch ein in Straßehöhe verlegtes Gleis, zwischen dem Bahnhof Unterelbe und dem Harburger Bahnhof, war die Unterelbe Eisenbahn auch mit der ehemaligen Preußischen Staatsbahn verbunden. Um diese Verbindungslinie gab es heftige Kämpfe zwischen dem Harburger Magistrat und der Regierung in Hannover. der Magistrat forderte, daß diese Verbindungslinie als "Viaduktlinie" gebaut werden sollte, um ein Zerschneiden der damaligen Hauptverkehrsstraßen Blohmstraße, Brückenstraße, Mühlenstraße und Langestraße, zu verhindern. Die Regierung in Hannover, hat diese Forderung aber aus Kostengründen abgelehnt.
1881 wurde der Bahnhof Unterelbe eingeweiht. Die Unterelbische Eisenbahn hat, nicht zuletzt auch durch die Anbindung an die Staatsbahn, eine entscheidende Rolle bei der Wirtschaftsentwicklung des Unterelberaumes gespielt. Besondere Bedeutung erlangte sie auch für den Auswandererverkehr nach Cuxhaven. Am 04. 08. 1890 schließlich wurde auch die Unterelbe Eisenbahn verstaatlicht.
(wird fortgesetzt, bei Interesse anfragen oder weitere Informationen im Internet suchen)
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BALATROS
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BALATROS (war eine Gummiwarenfabrik)
[ATB 1925]: Rost, H., & Co. Guttaperchawaren. und Balatariemen-Fabriken Werderstraße 16 2266, 2267
später: H. Rost & Co. GmbH & Co., 2100 Hamburg 90 (wahrscheinlich) Werkstraße
Produkte: Antriebsriemen, Förderbänder (Die feuerbeständigen Förderbänder bekamen sogar in Amerika eine Zulassung.), Gummischürzen, Keilriemen und vieles mehr.
Betriebliche Aktivität: Fußball-Betriebsmannschaft "BALATROS"
(z. Z. geht es nur um das einzige noch existierende Gebäude)
1899 wurde das Lagerhaus (Speicher) erbaut 1930 um einen Boden (Etage / Stockwerk) erweitert 1999 Abriss der restlichen Gebäude 2001 unter Denkmalschutz gestellt 2010 wird es nach 11 jährigem Leerstand einer neuen Nutzung zugeführt.
(wird erweitert, bei Interesse anfragen)
(Weitere Angaben und Bilder als Belegmaterial finden Sie im Internet.)
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| Beethovenstrasse |
→ Mergellstraße |
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Bertholdschule

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Schule Woellmerstraße
von 1909 - 1933 Neue Mittelschule von 1933 - 1945 Bertholdschule
Die Schule, eröffnet 1909, und die Straße wurden nach dem Kaufhausschreiber Peter Woellmer, geboren am 21. 11. 1819 in Harburg, gestorben am 29. 03. 1904 ebenfalls in Harburg, benannt. Peter Woellmer hat sein gesamtes Vermögen 70 000 Mark als "Peter Woellmer Stiftung" der Stadt Harburg für wohltätige Zwecke zur Verfügung hinterlassen.
Während des Dritten Reiches hieß die Schule "Berthold Schule", zur Erinnerung an den Fliegrhauptmann Rudolf Berthold, der sich während des Kapp-Putsches am 15. 03. 1920 in dieser Schule mit einer Horde rechtsradikaler Putschisten verschanzt hatte und von der aufgebrachten Harburger Bevölkerung, nach einem Verhör in der Gastwirtschaft "Zur Rennbahn" vor der Schule erschlagen wurde.
Internet: Ausführlichere Informationen zum Beispiel unter "Schule Woellmerstraße" oder "Harburger Blutsonntag".
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Bissing-Denkmal

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1862 errichtet.
→ Major von Bissing
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Boye´s Gasthaus
_in_Naehe_des_Hauptbahnhofs.jpg)
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Boye´s Gasthaus
Am Fuße des Krummholzberges, in der 1. Wilstorfer Straße lag in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts die erste Ausspanngelegenheit für die Landbevölkerung, der Gasthof "Unter den vier Linden", im Volksmund als Boye´s Gasthof besser bekannt. Wenn die Bauern die aus dem Lüneburgischen kamen, ihre Geschäfte erledigt hatten, traf man sich hier beim Frühstück.
Hatten die Bauern einen guten Markttag hinter sich, so nahm man sich Zeit, in der Gaststube bei einem Korn und einem Hastedt´schen Bier, einen kleinen Klönschnack zu halten. Wer es eilig hatte, ging in die Stehbierhalle. Auch im Schatten der großen Linden, die vor dem Gasthaus standen, ließ es sich im Frühling und Sommer gut sitzen.
Von hier aus fuhren auch der von Pferden gezogene Stadtomnibus des Postfuhrhalters Eddelbüttel zur Dampfer-Anlegestelle am Dampfschiffsweg und Badens Pferdeomnibus nach Hittfeld und Jesteburg.
Die 1. Wilstorfer Straße bot zu dieser Zeit ein farbenfrohes Bild. Diese Zeiten sind allerdings längst vergangen. Die alte bekannte Gaststätte hat in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts dem "Gloria-Palast" weichen müssen. Dieser Kinopalast, der in Harburg die Tonfilmzeit eröffnete, hat nach 69 Jahren als Kino einem supermodernen Großkino mit 2000 Plätzen weichen müssen. Seit dem Herbst 1999 stand der Gloria- Palast ausgeschlachtet, als "traurige Ruine" zwar noch an seinem Platz, sollte aber in absehbarer Zeit einem Büropalast Platz machen müssen. Heute ist der ehemalige "Gloria-Palast" ein im gleichen Stil entstandener Nachbau mit einer Senioren-Residenz.
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Brauerhof
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Der Brauerhof
Zwischen dem Ende der Neuen Straße am Ende des Kaufhauskanals stand bis 1934 der Brauerhof. Seine Entstehung ging auf ein kurfürstliches Privileg Georg Ludwigs von Hannover aus dem Jahre 1713 zurück. Er gewährte 60 Harburger Bürgern den Bau einer gemeinsamen Braustätte, die 1715 errichtet wurde.
Den Erhalt dieser Braustätte sicherte 1920 nur die Angliederung an die Bavaria-Brauerei in Altona, die auch die Haststedtsche Brauerei kaufte und im selben Jahr schloß. Dem Brauerhof erging es ähnlich wie der Hastedtschen Brauerei, der Braubetrieb wurde eingestellt und das Gebäude 1934 abgerissen.
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Braunkohlebergwerk Robertshall
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Beim Bohren nach Wasser für das Sommerhaus von Frau Paul, der Witwe eines Harburger Fuhrunternehmers, wurde 1917 zufällig 17 Meter unter der Erde ein Braunkohlelager am "Ehestorfer Heuweg", an der Hamburger Landesgrenze, zwischen Ehestorf und Hausbruch entdeckt. Weil nach dem Ersten Weltkrieg Kohlemangel herrschte, sicherte sich die Dortmunder Firma Gebrüder Stein KG das Abbaurecht für die Felder "Robert" und "Louis", und schloß mit den Phoenix-Gummiwerken einen Liefervertrag.
Weitere Informationen finden Sie im Internet.
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Brinkman & Mergell

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→ HOBUM
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Burg Störtebeker

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1905 begann Adolf Ide die Gastwirtschaft „Burg Störtebeker“ auf dem Falkenberg zu bauen (Hier wird auf meine AK "SG 1117" verwiesen: siehe Bilder unter Images). Auf dem Plateau fand der Lehrer Ferdinand Frohböse (Hobby-Archäologe) vorab allerdings nicht den erhofften Schatz der Vitalienbrüder Klaus Störtebeker und Gödeke Michels. Allerdings fand er Hinweise auf eine Wohnstätte und Silbermünzen aus dem Jahre 1623 bis 1637. Außerdem fand er trotz des schnellen Fortschritts beim Bau der Gaststätte auch Hinweise auf Wälle, Gräben, Flechtzäune und den Unterbau eines Turms. 1974 wurde die „Burg Störtebeker“ durch ein Feuer vernichtet, 1978 kaufte die Hansestadt den Berg. Versuche, auf dem Berg ein Freizeitzentrum zu errichten waren gescheitert. Die Mauerreste wurden nach und nach den Abhang hinuntergestoßen oder fielen der Witterung zum Opfer. Ouelle: Fremdtext mit meiner Ansichtskarte mit "Wz.".
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Central-Hotel, Sand 9

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Das Central-Hotel, Sand 9
Der Hausplatz Sand 9, auf dem das Central-Hotel gestanden hat, wurde schon 1609 vom Harburger Herzog Wilhelm dem Harburger Bürger Hermann Cordes zusammen mit einem kleinen Höhler verkauft. Cordes erhielt das Privileg des freien Ausschankes von Wein und Bier nebst der Hökerei.
Um 1840 ließ der Am Deiche wohnende Holste, durch Zimmermann Tramm einen Neubau errichten. 1856 hatte es der Weinhändler Glave, von 1864 bis 1870 die Weinfirma Dunte & Heinken, 1878 Schwiering und Pagel in Besitz. 1884 hieß das Gasthaus Bremanns Hotel und seit 1888 Central-Hotel. Die späteren Besitzer waren Meyer, Rümland und ab 1930 Schneider.
An den Jahrmarkts- und Wochenmarkttagen war besonders starker Verkehr im Central-Hotel. In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Hotel wesentlich vergrößert und ein geräumiger Saal angebaut. Bis in die letzte Zeit seines Bestehens waren Hotel und Restaurant ein stark besuchter Treffpunkt der Harburger. Viele Vereine hielten hier ihre Sitzungen und geselligen Veranstaltungen ab.
Durch Bombenangriffe 1943 und 1945 wurde das Central-Hotel total zerstört.
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Dames, Wilstorferstr.

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Dames, Wilstorferstr., Harburg (1908-)
Dank den Gebrüdern Kumm aus Hamburg, www.harburg-an-der-elbe.de aus Harburg und dem Führer durch Harburg aus Papier: Im Hintergrund ist die "Jute". Links vom Photographen ist die Wilstorfer Str., rechts von ihm die Winsener Str.. In der unteren rechten Ecke ist die Georg Str.. An der "Jute"-Mauer entlang verläuft die Ferdinand Str., die links in die Süder Str. und rechts in den Reeseberg mündet. (Das Haus mit dem Cigarren-Geschäft Dames existiert nicht mehr.)
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Diakonissenhaus

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Das Diakonissenhaus
Unmittelbar hinter dem Kaufhaus an der sogenannten "Langelinie" (heute Blohmstraße) zwischen dem Ziegelwiesenkanal und dem Kaufhauskanal befand sich bis Anfang der 20. Jahrhunderts ein mehr als 100 Jahre altes Gebäude, das anfangs als Schulhaus diente. Später wurde es den Diakonissen zur Ausübung ihres Berufes überlassen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war aus dem Diakonissenhaus die früher sogenannte "Warteschule" für kleine Kinder geworden. Zuletzt benutzte die Stadt dieses Gebäude mit dem dahinter, unmittelbar am Brauerhof liegenden Platz als städtischen Bauhof, und zur Lagerung von Materialien aller Art.
Abriss in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts. Danach befanden sich das städtische Elektrizitätswerk und eine kleine Pumpstation der Kanalisation auf dem Gelände. Heute befindet sich hier ein Nachfolge-Unternehmen der H. E. W. (Hamburger Elektrizitäts Werke).
* Über den ehemaligen Standort des Diakonissenhauses gibt es mehrere Meinungen: Im [FdH 1907] stand es an der ("Lange(n)linie") Blohmstraße und wurde zwischen 1900 und 1907 abgerissen. Auf dem PHARUS-PLAN HARBURG 1912 und dem PHARUS-PLAN HARBURG 1930 wurde es mit Abbildung als Siechenhaus bezeichnet und stand an der Turnerstraße 13.
Das auf dieser Ansichtskarte abgelichtete Gebäude befand sich in der Turnerstraße 13.
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Dralle, Georg

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Georg Dralle Seifen- und Parfümfabrikation
Weitere Informationen finden Sie im Internet. (wird eventuell fortgesetzt)
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Eißendorfer Mühlenweg
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Der Eißendorfer Mühlenweg erhielt seinen Namen 1952. Er wurde vorher nur Mühlenweg genannt. Er führte von Eißendorf nach der Holländer-Windmühle von Hugo Thalenhorst, die Johannes Lüdemann 1904 pachtete und 1909 kaufte. Sie stand in der Bremer Straße 203 und wurde 1922 abgebrochen.
Bemerkung: Das auf meiner Ansichtskarte abgelichtete Haus vermute ich in der Hamburger Mühlenstraße/-weg. Handschriftliche Notiz: "Eißendorfer? Mühlenweg 11" In dem Gebäude waren ein Kolonialwarengeschäft und eine Wechselstube - also vermute ich eher Hafennähe.
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Elbburg, Zur
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→ Zur Elbburg
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Elbbrücke, Neue
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→ Neue Elbbrücke
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Fährhaus, Harburger
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→ Harburger Fährhaus
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Faustkämpfer

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Bronzegruppe von Eberhard Encke (1881-1936).
1912 auf der Berliner Kunstausstellung mit der "Goldenen Preussischen Staatsmedaille für Kunst" ausgezeichnet. Ein Abguss wurde in Berlin-Wilmersdorf aufgestellt, dieser wurde während des zweiten Weltkrieges eingeschmolzen. Nachdem Diebe einen der Kämpfer absägten, wurde der zweite in Sicherheit gebracht. Der zweite Abguß [gestiftet von Arnold Mergell 1913] kam nach Harburg an der Elbe.
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Gaststätte Lohmanns Park und Gaststätte Lindenhof in Heimfeld

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Gaststätte Lohmanns Park und Gaststätte Lindenhof in Heimfeld
Seit Ende der 70er Jahre des 19. Jahrhunders wohnte in Heimfeld die Konkurrenz der Vergnügungslokale über die Straße. An der Südseite des Heimfelder Weges (ab 1889 Heimfelder Straße), lag unter mächtigen Eichen die Gaststätte "Zur Erholung". In ihrem großen Garten hatte der Gastwirt A. Babbe einen großen Spielplatz angelegt.
An der Nordseite des Heimfelder Weges gab es das Tanzlokal "Meyers Salon". Der Garten war zwar dort etwas kleiner, aber dafür gab es eine Kegelbahn. Die beiden Wirte, A. Babbe von der Erholung und W. Meyer für seinen Salon, waren immer harte Konkurrenten, denn ihre Lokale lagen nur etwa 100 Meter auseinander.
1885 gab es für die Erholung einen anderen Wirt und einen anderen Namen. Der neue Wirt hieß W. Lohmann und nannte sein Lokal nunmehr "Lohmanns Park". Auch Meyers Salon erhielt 1888 einen neuen Besitzer und damit auch einen anderen Namen. Der neue Wirt W. Rönnau, nannte sein Lokal jetzt "Lindenhof".
Das lustige Treiben und der Konkurrenzkampf in der Heimfelder Straße gingen auch nach dem ersten Weltkrieg weiter. Die Wirte hatten allerdings um die Jahrhundertwende erneut gewechselt. In Lohmanns Park hießen sie Brüdigam, Schmidt und ab etwa 1914 Wilhelm Ohm und im Lindenhof ab etwa 1911 Wilhelm Büsing. In den 20er Jahren gab es folglich sonntags zwischen den beiden Tanzlokalen Lindenhof, in der Heimfelder Straße 44 und dem aus Lohmanns Park, unter seinem neuen Wirt Ohm, entstandenen "Parkhaus", in der Heimfelder Straße 41, oft einen regen Pendelverkehr über die Straße. Viele Tanzlustige sahen erst einmal nach, wo mehr los war, ehe sie sich entschieden zu bleiben. Auch wenn junge Mädchen zu wenig aufgefordert wurden gder junge Männer durch zu viele "Körbe" gekränkt waren, probierten sie es mal auf der anderen Straßenseite.
Beiden Tanzsalons erging es aber bald, wie vielen Anderen auch, sie wurden "umfunktioniert". Gastwirt Ohm verpachtete seinen Saal, aus ihm wurden etwa 1927 die "Heimfelder Lichtspiele". Der Pächter des Saales hatte aber nur einen bescheidenen Erfolg und gab 1930 auf. Unter einem neuen Pächter wurden aus den Heimfelder Lichtspielen die "Kammerspiele". Ab 1934 übernahm Gastwirt Ohm seinen Saal mit dem Kino wieder selbst. Eine Luftmine vernichtete 1945 den Saal und die Gaststätte.
Auf dem Grundstück des ehemaligen Lokals Parkhaus, Ecke Heimfelder Straße / Lohmannsweg, auf dem noch bis 1990 Reste des ehemaligen Saales und der Gasträume erhalten waren, unterhielt die Witwe von Wilhelm Ohm, Wilhelmine Ohm, nach dem Zweiten Weltkrieg noch bis in die siebziger Jahre, eine kleine Gaststätte. In dem großen Garten gab es zwischenzeitlich einmal einen Minigolfplatz. Hier plante die Arbeiterwohlfahrt (AWO) schon vor Jahren den Bau eines dreigeschossigen Wohnhauses mit 26 Sozialwohnungen und einer zeitgemäßen Altentagesstätte im Erdgeschoss. Mitte 1991 waren die Planungen soweit gediehen, dass mit dem Bau begonnen werden konnte. Das Richtfest fand am 12. Dezember 1991 statt, in der zweiten Hälfte 1992 konnte der Neubau bezogen werden.
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(Wird erweitert 08/13)
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Gebrüder Schulz
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Maretstr. 1
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| Goldener Engel |
→ Zum Goldenen Engel
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| Goldene Wiege |
→ Zur Goldenen Wiege |
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Grupenstrasse
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Die Grupenstraße erhielt ihren Namen 1950 nach dem hannooverschen Bürgermeister, Konsistorialrat und Rechtshistoriker Christian Ulrich Grupen, getauft 21. Juni 1692 in Harburg, gestorben am 10. Mai 1767 in Hannover. Er war der Sohn des damaligen Amtmannes in Harburg und späteren Kammerrates Joachim Grupen.
Vorher, von 1856 bis 1950, hieß diese sich ursprünglich von der Moorstraße bis zum Großen Schippsee erstreckende Straße "Werderstraße". 1960 wurde der nördliche, abgewinkelte Teil zum Küchgarten gezogen weil die Verlängerung der Buxtehuder Srtaße Veränderungen mit sich brachte. Bis 1970 endete sie an der Schüttstraße. die westlich "Am Wall" abzweigende "Bokelmannstraße" wurde 1959 aufgehoben Sie war bis 1970 Werkstraße der BALATROS-Werke.
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Haakestraße
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Die Haakestraße wurde 1889 nach dem Forst "Haake benannt. Früher "die Haacke", deshalb auch früher "Haackestrasse".
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| Handelskammer |
erbaut 1866 |
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| Handwerkskammer |
erbaut 1900 |
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Harburger Fährhaus

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Das Harburger Fährhaus
Ganz in der Nähe der ersten Anlegestelle der Dampfschiffe, dort wo noch vor Jahren der Fährdampfer Hamburg - Harburg anlegte, am Dampfschiffsweg 21, steht das Harburger Fährhaus. Den ankommenden Besuchern präsentierte es sich als zwar kleines aber doch ansprechendes Gartenlokal mit gemütlicher- schattiger Veranda. Den Ausflugsgästen, die hier mit dem Dampfer ankamen, sollte die erste Rast nach der abenteuerlichen Seefahrt oder das Warten auf die Rückfahrt, so angenehm wie möglich gestaltet werden.
Der Harburger Chronist W. C. Ludewig schrieb im zweiten Band seiner Chronik "Geschichte der Stadt und des Schlosses Harburg": Dass 1844 am Dampfschiffweg in der Mitte von Dankers Hof, auf Vorschlag der Wirte vom Kanalplatz Heyer (König von Schweden) und Rüpke (Zum weißen Roß) erstmals das Harburger Fährhaus errichtet wurde. Die Eröffnung erfolgte am 20. Oktober 1844.
(wird fortgesetzt, , bei Interesse anfragen)
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Harburger Luftexpreß

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Eine Drahtseilbahn für Harburg
Es ist wirklich kein Märchen, auch wenn dieser Text mit "Es war einmal" beginnen würde. Es gab in Harburg (an der Elbe) tatsächlich einmal eine Drahtseilbahn. Sie führte von einem Heidberg im Bereich des Frankenberges über den Tivoliberg, bis in eine große Ausschachtung der damaligen Staatsbahn hinter der ehemaligen Jutespinnerei und Weberei. Das war eine Strecke von annähernd zwei Kilometern Luftlinie. Diese "Luftbahn" wurde im September 1888, angetrieben von einer in der Ausschachtung der Bahn stehenden Lokomobile, in Betrieb gesetzt.
Dem Hamburger Unternehmer Claussen war nicht verborgen geblieben, dass Hamburg in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts einen neuen Hauptbahnhof erhalten sollte. Claussen verkaufte Kies, Sand und Steine, aus den ihm gehörenden Gruben. Er hatte auch ein Terrain am Frankenberg erworben, um den dort vorhandenen Kies und Sand abzubauen. Für den Abtransport hatte er sich eine Drahtselbahn ausgedacht, für die er beim Königlichen Landratsamt die Genehmigung beantragte.
Zuvor aber mußte noch eine Einigung mit den Grundeigentümern, über deren Grundstücke (meist Felder) die Bahn führen sollte, herbeigeführt werden. Erforderlich war ein 6 Meter breiter Feldstreifen. Claussen bot als Jahrespacht je Rute (je nach Land, zwischen 3 und 5 Metern) 7 1/2 Silbergroschen an. Entstehende Schäden sollten den Verpächtern gesondert vergütet werden.
Ein so "waghalsiges" Unternehmen konnte damals natürlich nicht so ohne weiteres genehmigt werden. Erst einmal bekam die Lüneburger Gendarmerie den Auftrag das Gelände in Bezug auf Sicherheit zu inspizieren. Dazu hat ein Lüneburger Fußgendarm folgendes notiert: "Diejenigen Höfner aus Wilstorf, welche gegen diese Bahnanlage sind, befürchten hauptsächlich, dass sich ihr Vieh im Felde und namentlich die Pferde bei Beackern des Landes und dergleichen, vor den in der Luft daherkommenden Drahtseilzügen scheuen werden und dabei Unheil herbeigeführt werde". Auch auf eine weitere Notwendigkeit wies der Gendarm noch hin: "Dort, wo die Luftbahn über öffentliche Wege fahren würde, müßten Schutzvorrichtungen (Schutzbrücken) hergestellt werden, so dass bei einem etwaigen Abfallen des Zuges oder einzelner Wagen vom Seil, Unfälle für Mensch und Tier vermieden werden".
Weil Wilstorf am 1. Juli 1888 in die Stadt Harburg eingemeindet wurde, mußte der Unternehmer Claussen seinen Antrag für den Betrieb der Drahtseilbahn noch einmal beim Harburger Magistrat wiederholen. Claussen verwies in diesem Antrag darauf, dass große Lieferverträge vorlägen und jeder Tag Verzögerung große Verluste bringen würde. Als Zweck der Bahn gab Claussen an: "Auf schnelle und rationelle Weise Sand, Kies und Steine der Staatsbahn zur Verfrachtung und zum Selbstverbrauch zuzuführen".
Die Dringlichkeit wurde von Harburgs Magistrat anerkannt und die Genehmigung sehr zügig erteilt, so dass der Betrieb der Bahn, nachdem Schutzbrücken über die Winsener Straße, den Kapellenweg, den Reeseberg und andere Gefahrenstellen gebaut waren, anlaufen konnte. Auch mit den Verpächtern und Eignern der überquerten Grundstücke konnte man sich relativ schnell auf der vorgeschlagenen Basis einigen. Die Luftbahn führte über den Tivoliberg hinweg an der "Jute", wie sie im Volksmund genannt wurde, vorbei und dann zur Entladung auf das Gelände der Staatsbahn. Der Unternehmer Claussen rechnete mit 150 000 Mark Kosten für diese Transportanlage. 60 bis 100 Arbeitskräfte sollen dort täglich beschäftigt sein.
In den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts wechselte die Luftbahn ihren Besitzer. Als dann 1897 der 3. Harburger Bahnhof (heute: Harburg-Hauptbahnhof) seiner Fertigstellung entgegen ging, wurde der Sandbedarf für die Harburger und Hamburger Bahnanlagen langsam geringer. Auch das Holz der Schutzbrücken war allmählich morsch geworden, so dass der Betrieb der Bahn nicht mehr rentabel aufrecht zu erhalten war. Sie wurde deshalb zum 1. Oktober 1904 gekündigt und im April 1905 abgebrochen.
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Harburger Schloß

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Teile des Schlosses aus dem 14.Jahrhundert - somit ältestes noch existierendes Gebäude Harburgs. Seit 1527 herzogliches Residenzschloß. 1644 während des Dreißigjährigen Krieges in die Befestigungsanlage einbezogen. Ab 1813 Sitz des Amtes Harburg 1898 an den Werftbesitzer R. Holtz verkauft. 1900 für Wohnzwecke umgebaut. 1972 wurde der Ostflügel abgerissen.
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Harburger Schloßstraße
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(Text folgt.)
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Heideburg, Hausbruch

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Die Heideburg (Hausbruch)
Etwa um 1900, wurde am Ehestorfer Heuweg das Hotel und Ausflugsllokal "Alpenglocke"gebaut. Das war rund 20 Jahre vor dem Ausbau des Heuweges (im Jahre 1921) zu einer befahrbaren Straße. Aus dem Dasein des Hauses als Hotel und Ausflugslokal ist leider nur noch sehr wenig bekannt. Vermutlich hatte die Alpenglocke kein sehr langes Leben. Vermutlich hat es etwa 1910/12 einen Besitzerwechsel gegeben, Wanderführer aus dem Jahre 1912 erwähnen neben "Sennhütte" und "Bergpavillon", das Lokal mit dem Namen "Heideburg".
Im Jahre 1929 erwarb der Kirchenkreis Alt-Hamburg die Heidebrg als Jugendfreizeitheim. Zahlreiche Um-, An- und Ausbauten, zum Beispiel die Erweiterung um einen Saal, machen deutlich, das die Heideburg als Jugendfreizeitheim eine bewegte Vergangenheit hatte. Aus finanziellen Gründen mußte sich die Kirche allerdings 1983 von der Heideburg trennen. Neuer Besitzer des Grundstückes und der Gebäude wurde die Rudolf-Steiner-Schule, Harburg. Für rund 5 Millionen D-Mark wurde der reichlich verschachtelte Komplex, in die für Waldorfschulen typische Bauweise umgestaltet und vor allem erweitert, um für alle Harburger Waldorfschüler angemessene Schulräume zu erhalten.
Im Schuljahr 1985/86 konnte der Unterricht in der neuen Schule aufgenommen werden. Die seit 1979 währende Übergangsphase hatte damit für die Schule ein Ende.
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HOBUM

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Die HOBUM
Harburger Oelwerke Brinkman & Mergell
Die Harburger Oelwerke Brinkman & Mergell wurden 1896 von Arnold Mergell (bis 1895 Besitzer der Ratsapotheke), Max Brinkman und Carl Klaue, an der Seehafenstrasse als "Harburger Leinöl- und Firnisfabrik Brinkman & Co., G. m. b. H." gegründet. Sie war die jüngste in der Reihe der Harburger Oelgroßmühlen. Nach dem Tod von Carl Klaue, 1906, übernahmen die Mitbegründer Klaues Anteile und die G. m. b. H. wurde in die seit dem 1. Januar 1906 bestehende offene Handelsgesellschaft "Harburger Oelwerke Brinkman & Mergell (Hobum) überführt.
Die Firma stellte Oele und Fette aus Oelfrüchten des In- und Auslandes her.
In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges, ab dem 25. Oktober 1944, trafen 98 schwere und schwerste Bomben das Werk. Die entstandenen Schäden wurden unmittelbar nach Kriegsende soweit behoben, daß die Produktion im damals möglichen Rahmen wieder aufgenommen werden konnte. Seit etwa 1990 ist sie die letzte noch produzierende der einstigen Harburger Oelgroßmühlen.
(Die Chronik der HOBUM finden Sie im Internet.)
Es wurden in den U. S. A., ohne Erlaubnis, ca. 60 mit meiner Ansichtskarte (mit Wasserzeichen) bedruckte Becher verkauft.
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Höhere Mädchenschule
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1901-02 erbaut.
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Hölscher, Stadtgärtner

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 [AK 1]
 [AK 2]
 [AK 3]
 [AK 4]
 [AK 5]
[AK 6]
 [AK 7]
 [AK 8]
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Ferdinand Georg Hölscher, 1866 - 1932 Stadtgärtner, später Stadtobergärtner und Gartenbaudirektor
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Vereinsberichte
Verein deutscher Gartenkünstler.
Niederschrift der Sitzung vom 11. August 1902.
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Der Vorsitzende Der Schriftführer Klaeber. WeiÍs.
O r t s g r u p p e H a m b u r g
Am 31. Juli vereinigten sich die Mitglieder der Ortsgruppe recht zahlreich mit ihren Damen zu einem Ausfluge nach Harburg.
Die beiden Harburger Herren, H ö l s c h e r und H o f f hatten es in liebenswürdiger Weise übernommen, die ganze Sache bis in das kleinste vorzubereiten.
Mit dem Dampfschiff verlieÍsen wir um 1 Uhr N. Hamburg, um in Harburg [AK 1] um 2 Uhr in bereitstehende Wagen zu steigen und nach der Haake, Harburgs schönster Waldung im weiten Umkreis, zu fahren. Zuvor aber besichtigten wir noch die städt. Parkanlagen, den ,,Schwarzenberg" [AK 2], ein Stück von einem Höhenrücken des hannoverschen Landes. Dieser Schwarzenberg wurde im Anfang der vorigen Jarhunderts von einem dort garnisonierenden Major dicht mit Nutzhölzern bepflanzt, heute aber ist es unter der Leitung und nach den Plänen des Herrn Stadtgärtners H ö l s c h e r zu einer schönen Parkanlage umgewandelt worden. Herrliche Fernsichten sind hier geschaffen worden, ein wunderliebliches Panorama zeigt sich hier dem Beschauer. Über saftige Wiesen und Auen, von FluÍsläufen durchzogen, sieht man in der Ferne die beiden Städte Hamburg und Altona mit ihren majestätischen Türmen, das Blankeneser Elbufer mit seinen Villen. Von einem anderen Standpunkt aus erscheint Harburg mit seiner Umgebung. [AK 3] Auch der Baumbestand dieser Anlage ist ein schöner zu nennen und durch geschickten Ausbau besonders zur Geltung gebracht.
Von hier aus fuhren wir duch eine herrliche VillenstraÍse mit schönen Vorgärten, [AK 4] die meist von der Firma H ö l s c h e r & H o f f angelegt waren, nach der ,,Villa Hölscher". [AK 5] Wie immer die Gastfreundschaft im Hölscher´schen Hause gepflegt wird, so auch bei unserem Dortsein. Frau Hölscher selbst lieÍs es sich nicht nehmen, Erfrischungen zu reichen und uns den Aufenthalt so angenehm wie nur möglich zu machen.
Ein recht schönes Heim hat sich unser lieber H ö l s c h e r hier aufgebaut. Einfach aber vornehm, damit ist alles ausgedrückt, und so wie das Gebäude, so auch die gärtnerische Umgebung. Sehr geschickt und glücklich hat er die vorhandenen Scenerien einer gegenüberliegenden Parkanlage verwendet und dadurch herrliche Bilder geschaffen, die den Aufenthalt im Villengarten doppelt fesselnd und angenehm gestalten. Ein kleiner Springstrahl mit teichähnlichem Becken wirkt sehr angenehm und belebt die Umgebung.
Wir nahmen Abschied vom gastlichen Hause der Familie Hölscher und nach 3/4 stündiger Rast ging es nun per Wagen in die Haake. [AK 6]
Die Haake, eine groÍse fiskalische Waldung mit wunderschönem Baumbestand und sehr bewegtem Terrain, ist ein Ausflugsort vieler Anwohner der näheren und weiteren Umgebung Harburgs. 5 Stunden verweilten wir hier und versäumten nicht, Naturstudien zu machen, die sich hier in groÍser Fülle und Schönheit bieten. Wir sahen hier Scenarien, die uns an das idyllische Harzgebirge erinnerten, ein andermal fühlten wir uns in die sächsische Schweiz versetzt. Um 8 1/2 Uhr erwartete uns im Restaurant Wartburg [AK 7] in Hausbruch ein warmes Abendessen. An der von Herrn Hoff schön geschmückten Tafel mundeten Speise und Trank vortrefflich.
Unser verehrter Vorsitzender Herr K o o p m a n n nahm hier das Wort und dankte den beiden Herrn Hölscher und Hoff für ihre Liebenswürdigkeit und die Bemühungen, die ihnen durch unseren Besuch entstanden waren. Gleichzeitig hob er hervor, daÍs die soeben verlebten Stunden bei sämtlichen Beteiligten in freudiger Erinnerung bleiben würde. Nach der Tafel vereinte uns noch kurze Zeit ein Tänzchen, bis uns um 11 1/2 Uhr die elektrische StraÍsenbahn [AK 8] nach Hamburg zurückführte.
Wir trennten uns alle in dem BewuÍstsein, herrliche, schöne Stunden durchlebt zu haben. Mohr stellv. Schriftführer.
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Quelle: DIE GARTENKUNST 1902, Heft 9, Seite 171
Weitere Artikel finden Sie in Publikationen des Helms-Museums und im Internet.
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Weitere Projekte Hölscher´s:
F. Hölscher (Text folgt, bei Interesse anfragen) "Stadtpark" (Text folgt, bei Interesse anfragen) "Schulgarten" (Text folgt, bei Interesse anfragen)
Diese Ansichtskarte wurde von F. G. Hölscher persönlich beschrieben.
Fand Verwendung in einem Vortrag mit Lichtbildern. Diese AK befindet sich auf Seite 16 des DGGL Jahresheft 2011/2012. [Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL). Landesverband Hamburg/Schleswig-Holstein e. V..] ... und in einem Jubiläumsheft.
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Johanneskirche, St.
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→ Sankt Johanneskirche
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| Jute-Spinnerei und Weberei |
1883 gegründet.
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Kanalplatz

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Kanalplatz ist eine alte Bezeichnung für den Platz am Lot(h)se-, Kaufhaus- und Westlicher Bahnhofskanal. Die Häuserreihe östlich der Harburger Schloßstraße bildete vor dem Festungsaubau im 17. Jahrhundert den Südrande einer damals "Neuer Weg" genannten Straße, die in ziemlich genau westlichöstlicher Richtung auf den Landweg führte, der damals die Marschsiedlung Neuland im Süden begrenzte. Alle Häuser nördlich des Neuen Weges mußten für den Festungsbau abgerissen werden.
Von 1933 bis 1948 hieß der Kanalplatz "Kapitän-Kircheiss-Platz" nach Kapitän Carl Kircheiss, der durch seine Weltumseglung mit dem Fischkutter "Hamburg" in den Jahren 1926/27 bekannt geworden ist.
Eine Karte von 1773 überliefert für den Kanalplatz den Namen "auf jenem Ende" und in älteren Akten aus dem Jahre 1717 heißt es niederdeutsch "im grünen Ende". Der Abschnitt zwischen Blohmstraße und Harburger Schloßstraße hieß von 1880 bis 1926 "Kanalstraße".
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Kaserne

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(Text folgt, bei Interesse anfragen)
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Kaiserhof, Hotel

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Hotel Kaiserhof
1899 erbaut später zu einem Kino umgebaut Im WK 2 zestört- 1955 wurde die Ruine abgerissen.
(Text folgt, bei Interesse anfragen)
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Kaiserliches Postamt
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1890, 15. November eingeweiht.
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Kapp-Putsch
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→ Bertholdschule
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Kaufhaus

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Das 1827 erbaute (und umgesetzte) Harburger Kaufhaus ist das älteste Hafengebäude im gesamten Hamburger Hafengebiet. (Ein Kaufhaus ist vergleichbar mit einer heutigen Lagerhalle.)
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König von Schweden, Gaststätte und Hotel

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Zu den renomiertesten Harburger Hotels gehörte, bis zu seiner Zerstörung im zweiten Weltkrieg 1942, das Hotel "König von Schweden, im Volksmund "Schwedenkönig" genannt.Das 1726 als kleine Gastwirtschaft und Kornspeicher erbaute Haus wurde nach seinem Umbau zum vornehmen Hotel, eine der Verkehrsdrehscheiben Harburgs. Seinen für Harburg der damaligen Zeit untypischen Namen erhielt das Hotel, weil im Jahre 1813, während der Befreiungskriege, der schwedische Kronprinz Bernadotte, der bald darauf König von Schweden wurde, in diesem Haus am Kanalplatz residiert hat.
Alle Reisenden kamen mit dem Schiff hier an und stiegen zur Weiterreise in Postkutschen um. Auch der behannte Dichter Josef von Eichendorff war Gast im "König von Schweden", bevor er mit einem Ewer nach Hamburg weiterreiste. Zusammen mit dem "Weißen Schwan" und dem Hotel "Stadt Lüneburg" war es das Hauptabsteigequartier der fremden Gäste im 19. Jahrhundert in Harburg.
Es kam nicht selten vor, daß das Haus von mehr als 50 Kaufleuten und Reisenden bevölkert wurde, die auf ihre Weiterreise nach Hamburg, oder Richtung Bremen und Hannover warteten. Außer Kaufleuten gehörten auch Generäle, Kronprinzen und Herzöge, sowie Künstler und Dichter zu den Gästen des Hauses. Neben Eichendorff sind hier noch Friedrich Hebbel und Joachim Ringelnatz ("Kuddel Datteldu"), der Herzog von Braunschweig und der Kronprinz von Hannover, beispielhaft zu erwähnen.
Das seit 1726 bestehende Haus wurde 1847, nach einem Brand, neu aufgebaut. Nach dem Anschluß an die Eisenbahn wurde es dann nach 1847 etwas ruhiger um dieses Haus, daß 1853 in den Besitz F. A. Heuer, den Schwiegersohn der bisherigen Wirtin, übergegangen war. Etwa 1857 erwarb Kapitän De Wall, ein Onkel des in Harburg bekannten Kapitäns Carl Kircheiss, den "Schwedenkönig". Er blieb im Besitz der Familie De Wall bis zu seiner Zerstörung im Jahre 1942.
Bis zum zweiten Weltkrieg, wenn jetzt nicht mehr im Zentrum der Stadt liegend, ist es ein renomiertes Hotel und eine internationale Gaststätte geblieben, wo Menschen aus aller Herren Länder verkehrten. Um die Jahrhundertwende war es, weit über die Grenzen Harburgs hinaus, als Bundeshotel für Radfahrer bekannt. Bis die Bomben des zweiten Weltkrieges besiegelten 1942 das "Aus" auch für dieses Haus.
Bemerkung: Die Tanks der Zapfsäulen liegen noch, gut erkennbar, unter dem Kopfsteinpflaster.
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Küchgarten

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Der frühere herzogliche Küchengarten wurde 1650 durch die Regierung in Celle zur Ansiedlung solcher Bürger freigegeben, die ihre Häuser im Zuge der Festungserweiterung abbrechen mußten.
An der zum Küchgarten führenden Straße standen schon vor dieser Parzelierung einige Häuser. 1658 findet sich hierfür die Bezeichnung "In der Twieten".
1960 wurde von der Grupenstraße [vor 1950 Werderstraße) der Abschnitt vom Großen Schippsee bis zur neuangelegten Buxtehuder Straße hingezogen.
Bemerkung: Ein kurzes Stück wurde nochmals umbenannt.
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Landheim "Mudder Rieck"

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Landheim "Mudder Rieck", Fischbe(c)k
Mudder Rieck war eine Fischbeker Bauersfrau, deren Hof rechts vom heutigen Festplatz am Rostweg lag. In den 1920er Jahren war ihr Haus das Landheim "Mudder Rieck", ein wichtiger Anlaufpunkt für die Hamburger Jugend. Organisationen wie die "Arbeiterjugend " und die "Kinderfreunde", aber auch andere Organisationen für Jugendliche und Kinder machten Ausflüge in dieses Landheim. Schließlich lag Fischbek damals noch wei vor den Toren Hamburgs und war für Stadtkinder, die in engen Arbeitervierteln groß wurden, ein tolles Ferienerlebnis. Mudder Rieck war bis 1933 die Seele dieses Hauses. Dann wurde vor das idyllische Haus eine Jugendherberge gebaut.
Über das Leben von Mudder Rieck ist - wie so häufig bei Menschen, die sich für andere engagieren - leider kaum etwas bekannt geworden.
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Lauenbruch

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Lauenbruch
Zwischen Schloß,- Hafenbezirk und dem Moorburger Deich bestand seit Jahrhunderten das Bauern- und Fischerdorf Lauenbruch. Es war ein reiches Dorf. Eine alte Chronik belegt, daß Lauenbruch neben Tostedt an der Spitze der Steuerzahler im Amt Harburg stand.
Milchwirtschaft und Viehzucht auf den saftigen Weiden der Süderelbmarsch waren das Gold der Bauern. Zum Absatz der Produkte richteten die Schiffer den täglichen Milch-Ewer-Dienst ein. In vielstündigen Reisen durch Süderelbe und Köhlbrand, segelten sie Milch, Butter und Käse zu den Hanseaten. Im Winter, wenn Elbe und Köhlbrand zugefroren waren, übernahmen Kutschen und Schlittengespanne diesen Frischedienst.
Im östlichen Teil Lauenbruchs waren Schiffer und Fischer zu Hause. Sie hatten hier ihren kleinen Fischereihafen. Auch Fische waren deshalb für Lauenbruch immer Gold wert. In schlechten Zeiten waren sie ein gutes Tauschobjekt. Dieser kleine Fischereihafen wurde in der Nacht vom 29. zum 30. September 1879 sehr unsanft aus seiner beschaulichen Ruhe gerissen. Frühmorgens um halb drei Uhr explodierte mit starker Druckwirkung ein Elbschiff, welches mehrere 100 Zentner Pulver aus einer Fabrik in Walsrode geladen hatte. Obwohl das Schiff auf der anderen Seite der Elbe, am Reiherstieg gelegen hat, gab es schwere Schäden in Lauenbruch, insbesondere im sogenannten Fischerdorf. Auch ein Toter und zahlreiche Verletzte waren zu beklagen. Die Druckwelle der Explosion war so stark, daß auch in Harburg derartig viele Fensterscheiben eingedrückt wurden, daß Glaser zur Beseitigung der Schäden von auswärts abgefordert werden mußten.
Für die Harburger Bürger war die Explosion ein Beispiel, der ihren Protest gegen die ständigen Transporte von Pulver und Dynamit durch die Stadt, mit Nachdruck zu wiederholen. Diesmal mit Erfolg. Die preußische Regierung ordnete an, daß derartige Transporte künftig über Francop zu leiten seien. Die Beladungsstelle in Wilhelmsburg wurde aufgelöst.
(Text wird fortgesetzt, bei Interesse anfragen)
Eventuell folgt demnächst ein Fremdtext mit dem Titel "Geboren in Lauenbruch".
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Lindenhof
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→ Gaststätte Lohmanns Park und Gaststätte Lindenhof in Heimfeld
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Lohmanns Park
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Luftexpreß, Harburger
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→ Harburger Luftexpreß
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Lutherkirche

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Die Lutherkirche
Die Lutherkirche wurde in den Jahren 1905/06 von Konsistorialbaumeister Prof. Dr. Ing. e. h. Karl Mohrmann, Hannover, für die neugegründete Kirchengemeinde Eißendorf, am Kirchenhang 21 gebaut. Die 358 Sitzplätze umfassende Kirche wurde am 08. April 1906 geweiht.
Das Pastorat entstand bereits 1905. Ein Gemeindehaus erhielt die Kirchengemeinde Eißendorf 1930.
Auch diese Kirche blieb im Zweiten Weltkrieg von Bombenschädn nicht ganz verschont. Nach einer behelfsmäßigen Reperatur konnte sie aber schon 1948 wieder genutzt werden. Nach Normalisierung der Verhältnisse nach dem Krieg, wurde die Kirche wieder so instand gesetzt, wie sie von Prof. Mohrmann 1906 errichtet worden war.
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Mädchenschule, Höhere
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► Höhere Mädchenschule
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Major von Bissing

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Major Ferdinand von Bissing, an den ein Denkmal auf dem Schwarzenberg errinnert, kam Anfang des 19. Jahrhunderts als Soldat nach Harburg. Er war stellvertretender Kommandeur des 12. Linien-Infanterie-Bataillons des Königreichs Hannover, das auf dem Schwarzenberg, der damals noch öd und leer war, exerzierte.
Mit seinen Soldaten begann Major von Bissing 1835 die Begrünung des Schwarzenberges. Er ließ Terrassen, Rasenflächen und Wege anlegen, Bäume und Sträucher pflanzen und - er war schließlich Soldat - den Kanonenplatz anlegen. Was von Bissing, den es mehr zufällig nach Harburg als Garnisonstadt verschlagen hatte und der privat in der Mühlenstraße wohnte, dazu bewogen hatte, ist nicht überliefert. Vielleicht war er der erste Grüne, oder gar ein grüner Realo, vielleicht hat aber auch seine aus Mecklenburg stammende Frau Henriette, eine damals bekannte Romanschriftstellerin, ihren Mann beeinflußt.
Überliefert ist aber, daß sein Vorgesetzter überhaupt kein Verständnis für sein Tun hatte. Er hat ihn 1837 kurzerhand nach Nienburg an der Weser strafversetzt, wo er 1856 im Alter von 69 Jahren verstorben ist.
Etwa 1845 schuf die Schützengilde zum Gedenken an Major von Bissing einen Pavillon, die ,,Bissing Höhe". Als dieser 1862 baufällig wurde, errichteten sie das heutige Bissing-Denkmal.
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Mamufakturen
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wie Kattundruckerei, Lohgerbereien, Puderfabriken, Seidenbandwebereien, Segelmacherei, Spinnereien, Tabakfabriken, Wachs- und Leinenbleichen, Wollkämmereien, Ziegelei, Zuckersiederei, waren in Harburg an der Elbe ansässig.
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Marmstorf
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Marmstorf
Der Ursprung des Dorfes Marmstorf liegt etwas im Dunkeln, denn genauere Angaben über seine Gründung liegen nicht vor. Urnenfunde zwischen Marmstorf und Appelbüttel haben aber ergeben, daß eine erste Besiedelung bereits 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung stattfunden hat. in alten Urkunden wird Marmstorf auch unter den Namen "Marmelstorpe", "Marmeldestorpe", "Mermestorpe" oder "Marmboldestorp" erwähnt. Der Ortsname wurde ursprünglich, so wird vermutet, von einem Personennamen abgeleitet.
Marmstorf gehörte einst zum Gau Moswiddi (Moisburg). Später kam es zur Vogtei Höpen. Der Dorfzehnte gehörte dem Grafen von Wallmoden-Eimborn, der viele abgabepflichtige Höfe im jetzigen Landkreis Harburg besaß.
,,Marmstorf lieget von Harburg südwärts eine geringe halbe Meile an der Heerstraße, so nach Soltau und dem Stift Vehrden gehet und vor dem Eyßendorfer Holze, hat 8 Höfener, 3 große und 3 kleine oder Brink-Köter, deren Feldmark sich an das Langenbecker, Sinstorffer, Beckedorfer, Appelbüttler (Feld) und das Eyßendorfer Holtz erstrecket."
So steht es im Harburger Erbregister vom 1667."
Marmstorf, zusammem mit Appelbüttel und Lürade eine selbstständige Gemeinde, war ein etwas verschlafenes Nest. Die spätere Gastwirtschaft "Eddelbüttel" war ursprünglich Postscheune. Mit Vollendung der zu Anfang des 19. Jahrhunderts durch Napoleon gebauten Bremer Landstraße, verlor aber auch der mitten durch Marmstorf führende alte Postweg seine Bedeutung.
Wie für viele andere, wurde auch für dieses Dorf die Nähe zu Harburg zum Schicksal. Ob positiv oder negativ, das kommt sicherlich auf den jeweiligen Standpunkt an. 1814, als die in Harburg eingeschlossenen Franzosen verzweifelte Ausfälle wagten und vor allem auch nach Lebensmitteln suchten, wurde Marmstorf fast vollständig niedergebrannt. Dies geschah auf den ausdrücklichen Befehl des Marschalls Davoust. Am 28. März 1814 gingen in wenigen Stunden die Ortschaften Marmstorf und Appelbüttel in Flammen auf. Beim späten Wiederaufbau, so behaupten zumindest die Chronisten, entstanden (im Verhältnis zur Einwohnerzahl) viele gut florierende Gaststätten. Sie kamen den damaligen Freizeitbedürfnissen, nicht nur der Harburger Bevölkerung entgegen. Marmstorf entwickelte sich dadurch zu einer blühenden Gemeinde.
Das Schicksal schlug 1937 erneut zu. Mit dem Großhamburg-Gesetz wurde Marmstorf Landesteil, damals noch Gau, Hamburgs und damit auch ein Teil des Bezirkes Harburg. Das führte dazu, daß Marmstorf zur beliebten Wohnlandschaft der Harburger wurde. Im Stile der Zeit entstanden hier, insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg, kleine Einfamilien- oder Reihenhäuser.
Mittelpunkt der Gemeinde ist der Feuerlöschteich, im Volksmund auch Schulteich genannt. Ursprünglich gehörte dieser Teich zum Hof des Gemeindevorstehers und Gastwirtes Christoph Eddelbüttel. Nach seinem Tod 1930 übereignete ihn sein Sohn, der damals noch selbstständigen Gemeinde. Zu dieser Zeit trieben noch Karpfen und Schleie ihr Spiel im Wasser dieses Teiches, der manchmal auch den Marmstorfer Schützen, nach durchzechter Schützenfestnacht, zur Abkühlung, in voller Montour, gedient haben soll.
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Mergellstraße

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Die Mergellstraße erhielt diesen Namen 1950 nach Arnold Eduard Mergell, geb 27.07.1855 in Harburg, 05.03.1929 in Hamburg. Arnold Mergell gründete 1896 zusammen mit Max Brinckman und Carl Laue, der später ausschied, die "Harburger Leinöl- und Firnisfabrik Brinckman & Co. G. m. b. H.", bis vor kurzem "Harburger Ölwerke Brinckman und Mergell" (HOBUM), heute "Cagill", die jüngste in der Reihe der Harburger Ölgroßmühlen. bis 1895 war Arnold Mergell Apotheker und Besitzer der Harburger Ratsapotheke, die schon seinem Vater gehörte. Von 1926 bis 1950 hieß die Straße "Beethovenstraße".
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Moorstrasse

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Die Moorstrasse im Jahre 1908
Vom unteren Bildrand zur Mitte verläuft die Moorstrasse, sie mündet in die Hannoversche Strasse (In der Bildmitte, von Links nach Rechts). Das Gebäude mit dem Dachreiter (Turm) war das Bahnhofs-Hotel, Moorstrasse 12. Das große rotbraun colorierte Gebäude, neben dem Schornstein ist der 3. Harburger Bahnhof. Der Schornstein gehört zur PHOENIX (Reifen, Gummistiefel, Tennisbälle u. v. m.). Das (relativ) freie Gelände in der Bildmitte war später, 1919 bis 1923, der Kohlenwaschplatz des Bergwerkes Robershall in der Emme (wie die Haake ein Teil der Harburger Berge).
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Mühlenweg
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→ Eißendorfer Mühlenweg
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| Nagel´s Tivoli |
→ Appel´s Tivoli |
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Nartenstraße

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Die Nartenstraße wurde 1950 nach dem Harburger Strombaudirektor und Geheimen Baurat Georg Narten, geboren 30. 06. 1853 in List bei Hannover, gestorben 30. 03. 1933 in Breslau, benannt. Unter seiner Oberleitung wurde die "Alte Harburger Elbbrücke" erbaut.
Vor 1950 hieß diese Straße seit 1883 Hamburger Straße, davor Harburger Chaussee. Der Teil zwischen Westlichem und Östlichem Bahnhofskanal hieß seit 1873 Neuländer Straße, bis 1928 Staatsbahnhof, und 1928 bis 1950 Hamburger Straße. Der Westliche Bahnhofskanal war ursprünglich das die Stadt im Osten begrenzende Fleet, wie es im Westen der Kaufhauskanal war.
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Neue Elbbrücke
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1897-99, 30. September eingeweiht.
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Postamt, Kaiserliches
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→ Kaiserliches Postamt
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Ratskeller
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Schlossstrasse Nr. 4
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Rönneburg
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1937 eingemeindet.
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Salpeterfabrik Franke & Eger
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1894 gegründet.
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Sand

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Sankt Johanniskirche
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1892-94 erbaut.
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| Schlachthaus, Städtisches |
→ Städtisches Schlachthaus |
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| Schloß, Harburger |
→ Harburger Schloß |
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| Schule Woellmerstraße |
→ Bertholdschule |
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Stadtgärtner F. G. Hölscher
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→ Hölscher, Stadtgärtner |
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| Städtisches Schlachthaus |
1891-93 erbaut. |
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Stadtkrug
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Der Stadtkrug
Etwa um die Jahrhunderwende entstand in der Wilstorfer Straße 56 Ecke Feldstraße, heute Kalischerstraße, die Hasenbein´sche Gastwirtschaft "Central Halle" mit einem Theatersaal. In diesem Theatersaal eröffnete am 23. August 1906 Paul Lüders ein Kino, das "Central Theater lebender Photographien", mit 370 Sitzplätzen. Bis 1931 kamen überwiegend Stummfilme zur Aufführung, Tonfilme wurden erstmals im Oktober 1931 vorgeführt. In den 1930er Jahren, nach einem Wechsel des Besitzers, hieß das Kino "Zentrum". Besitzer war jetzt Hans Overbeck aus Hamburg, dem auch die "Schauburg" in der Neue(n) Straße 41 gehörte.
Die Gaststätte "Central Halle" wurde ab etwa 1912 von Alois Moser und etwa ab 1925, vermutlich bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, von Heinrich Ehlbeck geführt. Während das "Zentrum" im Zweiten Weltkrieg ein Opfer der Bomben und als Kino nicht wieder aufgebaut worden ist, blieb die Gaststätte leidlich erhalten. Nach Beseitigung der Bombenschäden, der Besitzer hieß jetzt Fritz Gemeinhardt, wurde aus ihr um 1950 der "Stadtkrug" mit Spiritiosen- und Weinimport. Ein Umbau etwa 1970 brachte das Ende der Gaststätte. An seiner Stelle entstanden mehrere Einzelhandelsgeschäfte.
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Stadttheater

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Theater in Harburg
Theater in Harburg, das gibt es schon seit dem Mittelalter. Danals, - und weit bis in das 19. Jahrhundert hinein, - war das eine Angelegenheit fahrender Truppen, sie machten hier ein paar Tage Station und boten meist recht "derbe" Kunst.
Am 1. September 1801 wurde dem Bürgermeister von der Regierung zu Braunschweig-Lüneburg ein Gastspiel einer Theatergruppe angeboten, das die Harburger mit Opern und Schauspiel zu erfreuen gedachte. In Harburg war man aber damals noch nicht auf Schauspiel und schon garnicht auf Oper eingestellt. Deshalb hat der Bürgermeister das Angebot unter Anderem auch mit der Begründung abgelehnt: "Die Stadt sei nur klein und habe daher nur eine zahlenmäßig geringe Oberschicht. Überdies fehle es hier ganz an einem Gebäude, das zu theatralischen Vorstellungen eingerichtet und paßlich wäre." Diese ablehnende Haltung auf Anfragen der Oberbehörde hielt noch etliche Jahre an, weil, so der Rat der Stadt: "In der Regel von herumreisenden Schauspieler-Gesellschaften in manchem Betracht keine heilsamen Folgen für die Moralität zu erwarten sind. "
Die Errichtung eimes "Schauspielhauses" wurde in Harburg erstmals im Jahre 1812 erwogen, ...
(Text wird fortgesetzt, bei Interesse anfragen)
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| Theater in Harburg |
→ Stadttheater |
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Thörl-Brummen

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Der ehemals auf dem Platz vor der ehemaligen Handwerkskammer errichtete Brunnen war ein Geschenk des Kommerzienrates Friedrich Thörl an die Stadt Harburg. Deshalb der Name Thörlbrunnen. Er wurde von Prof. Rudolf Vogel, Berlin-Charlottenburg geschaffen und am 10. Juni 1914 eingeweiht.
Der Platz auf dem der Thörlbrunnen ursprunglich errichtet worden war, hieß von 1876 bis 1910 "Marktplatz" Vorher seit 1860 "Markt" und "Am Markte". Um 1970 mußte der Brunnen der Verbreiterung der Knoopstraße zum Teil des "Harburger Ringes" weichen, Er wurde etwa 1980 auf dem Platz zwischen Standesamt (ehemals Hanwerkskammer) um Helms-Museum, 1980 "Museumsplatz" benannt, in einer etwas sparsameren Form wieder aufgebaut.
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| Unter den vier Linden |
→ Boye´s Gasthaus |
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Vereinsweg
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Wie der Titel der Ansichchtskarte verrät lag der Vereinsweg in der Haake.
(...später mehr;-)
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Werderstraße

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→ Grupenstraße
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Wilstorfer Krug

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Über den Wilstorfer Krug fand ich folgendes: Im "... Führer durch Harburg ... 1907", Seite XIII, Gast-, Schänk- und Restaurationswirtschaften., - Blume, Winsenerstr. 51 - Im "PHARUS-PLAN HARBURG 1912" lagen die Nummern 42 bis 52 zwischen der heutigen Tankstelle (40?) und dem Haus in dem das Dänische Bettenlager (52?) war. Ein Grundstück weiter vom Dänischen Bettenlager Richtung Tankstelle war der Wilstorfer Krug, der durch einen Fußweg mit dem Wilstorfer Hof verbunden war.
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Woellmerstraße, Schule
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→ Bertholdschule
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Zum Goldenen Engel
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Schloßstr. 28
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Zur Deutschen Eiche

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Zur Deutschen Eiche, Rönneburg
Der Bauunternehmer Georg Sattig baute 1905 an der Eiche, dem sogenannten Osterkamp, eine Gastwirtschaft mit Kegelbahn. Er nannte sie "Zur Deutschen Eiche". Ab dem 1. April 1905 bestanden in Rönneburg damit drei Gastwirtschaften.
Bis zum Ersten Weltkrieg war aus der einfachen Gaststätte ein Gast- und Kurhaus geworden. Seit 1919, bis zu seinem Abriss war das Gast- und Kurhaus Heimstatt des Rönneburger Kegelvereins "Drei Dicke".
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Zur Elbburg

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Gaststätte "Zur Elbburg", Hafenbezirk 22 (Nach dem Zweiten Weltkrieg: Hafenbezirk 9) Die Gastwirte waren: ca. 1904 - 1916 Rudolf Bredfeld 1917 - 1939 Henny Brandt nach dem 2. WK Elsa Lau wann aufgegeben, ist nicht zu ermitteln. (Das Haus wurde 1974 abgerissen.)
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Zur Goldenen Wiege

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Die Goldene Wiege
In einem 1885 von der Dankwert´schen Buchhandlung in Harburg herausgegebenen Wanderführer durch die Haake, werden schon die "Goldene Wiege" und "Brunnenthal" genannt. Allerdings nicht als Gaststätten, sondern als markante Punkte in der Landschaft. Die Gaststätten, die diese Namen führten wurden erst etwa 10 Jahre nach Erscheinen des Wanderführers errichtet.
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Der aus Lüneburg stammende Gastwirt Carl Staunau eröffnete 1893 in der Heimfelder Strasse 131, am Eingang zum königlichen Forst Haake, eine Gaststätte. Er gab ihr Standortbedingt den Namen "Zur Goldenen Wiege". ... Auf Carl Staunau folgten 1902 dessen Witwe E. Staunau und 1909 sein Sohn F. Staunau. 1911 Karl Staunau (ein Enkel des Gründers), laut Adressbuch 1911. ... ... etwa 1920, hat die Familie Staunau das Lokal an den Gastwirt Otto Flügge verpachtet. Erst 1934 ging es wieder in den Besitz von Karl Staunau, zusammen mit einem stillen Teilhaber, über.
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Harburger Straßennamen *
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(* Ich führe hier nur Straßennamen auf die im Zusammenhang mit meinen Ansichtskarten stehen - alle anderen finden Sie mit ihrer Suchmaschine.)
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Gestern:
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Gestern:
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Heute:
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1. Bergstrasse
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Schwarzenbergstraße
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1. Wilstorferstrasse
1. Wilstorferstrasse 69
1. Wilstorferstrasse 78
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Bojes Gasthaus (mit Ausspann)
Hôtel Kaiserhof
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Wilstorfer Straße
Lüneburger Straße ??
Lüneburger Straße ??
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Am Brook
Am Deiche
Am Krummholzberg
Am Sand(e)
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Brook
Harburger Rathausstraße
Krummholzberg
Sand
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Brückenstrasse
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Großer Schippsee
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Deichstrasse
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Deichhausweg (Wahrscheinlich ein Übersetzungsfehler: Weg zum (Vogel)haus am Teich.)
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Elisenstrasse
Ernststrasse
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Baererstraße
Ernst-Eger-Straße
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Feldstrasse
Ferdinandstrasse
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Kalischerstraße
Nöldekestraße
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Hamburgerstrasse
Hermannstrasse
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Nartenstraße
Salzburger Häuser
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Langelinie,_sogenannte
Langestrasse
Lindenstrasse
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Blohmstrasse
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Blohmstraße
Goldschmidtstraße
Julius-Ludowieg-Straße
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Marxstrasse
Mühlenstrasse
Mühlenweg
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Reinholdstraße
Schloßmühlendamm
Eißendorfer Mühlenweg
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Reesen-Berg
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Reeseberg (Die Straße Reeseberg erhielt diesen Namen 1889 nach der seit 1779 überlieferten Bezeichnung "Reesen-Berg" für diese Anhöhe.
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Schlossstrasse
Schlossstrasse Nr. 27
Schlossstrasse Nr. 28
Schlossstrasse Nr. 29
Schlossstrasse Nr. 31
Schlossstrasse Nr. ??
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Harburger Schloßstraße
Harburger Schloßstraße 5 - um 1750 erbaut, 1975 Abtragung und Wiederaufbau.
Harburger Schloßstraße 7 - 1742-43 erbaut, Gastwirtschaft "Zum goldener Engel".
Harburger Schloßstraße 9 -
Harburger Schloßstraße 13 - ab 1770 erbaut.
Harburger Schloßstraße 43 - um 1850 erbaut.
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| Schmidtstrasse |
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Anzengruberstraße |
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Harburger Honoratioren
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Eddelbüttel, Carl Eduard
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(1832 - 1893) Bürgervorsteher und Zimmermeister
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Hastedt, Wilhelm
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(1835 - 1904) Kommerzienrat, Senator und Brauereibesitzer
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Hölscher, Georg
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(1866 - 1932) Gartenbaudirektor
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Maret, Carl
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(1829 - 1904) Kommerzienrat, Senator und Leiter der Gummifabrik
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