Ansichtskarten aus Harburg (Elbe)
Index
Harburg 1
Harburg 2
Harburg 3
Harburg 4
Harburg 5
Harburg 6
Harburg 7
Harburg 8
Harburg 9
Vergleiche zwischen Ansichtskarten eines Verlages oder mehrerer Verlage.
Wo war das in Harburg? - Ereignisse in (und um) Harburg
Die Harburger Häfen und ihre Kanäle - Gemeinden, Gebäude und Straßen außerhalb der "Spaziergänge"
Von den Elbbrücken nach Wilstorf - Ein Spaziergang - und zur 1000jährigen Kirche in Sinstorf
Der Photograph und der Schlachter
Vom Adlerhorst zur Wartburg - Eine Tagesreise - Harburg-Gestern und Heute
100 Jahre Harburg - Daten der AK-Abbildungen - Harburger Straßennamen - Harburger Honoratioren - Harburger Adressen
Vom Bahnhof über den Schwarzenberg nach Heimfeld zur "Goldenen Wiege" und über Eißendorf zurück ... - Ein Spaziergang
1905-1930 - Verlagslisten - Zusammenarbeit - Meine Kürzel
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100 Jahre Harburg - Daten der AK-Abbildungen - Harburger Straßennamen - Harburger Honoratioren - Harburger Adressen

   
100 Jahre Harburg
1900  
1901  
   
1902


Die erste Straßenbahn fährt über die Süderelbbrücke. Eine Hilfsschule wird eröffnet.
In Harburg gibt es 6 Volksschulen und eine Mittelschule mit je einem Zweig für
Jungen und Mädchen (seit 1886).
   
1903
1904  
1905  
   
1906 Lauenbruch wird eingemeindet (Seehafenbau).
   
1907 Der Bau des Harburger Stadtparks beginnt / Bauzeit bis 1913. Gartenarchitekt Hölscher.
   
1908  
1909
   
1910 Eingemeindung der Landgemeinde Eißendorf in die Stadt Hamburg.
   
1911  
1912  
1913  
1914  
1915
1916
1917
1918
1919
   
16..03..1920 Hauptmann Berthold wird in Harburg gelyncht (Berthold-Schule).
   
1921  
1922
1923
1924
1925
1626
   
1927
Zusammenlegung der Städte Harburg und Wilhelmsburg.
(Harburg-Wilhelmsburg) Zusammen 125.000 Einwohner.
   
1928
   
-       
   
1949 Jetzt fahren O-Busse.
   
-        
   
1999  
   
   
   
   



 
Da durch Harburg zahlreiche Stadtrundgänge angeboten werden, könnten
diese Ansichtskarten und Texte schon mal als Vorabinformationen dienen.
 
Wenn Sie einen bestimmten Text lesen möchten:
Einfach über das [Kontakt ...]-Formular anfragen!
Ein paar Tage später steht er Ihnen zur Verfügung. 
 



   
1. Harburger Bahnhof


1847 erbaut
(Der "Neue" 1. Harburger Bahnhof diente noch bis in die 1970er Jahre als Güterbahnhof.
[→ AK Neue Klappbrücke.] Seit Anfang 2011 sind kaum noch Spuren zu finden!)
















   



   
2. Harburger Bahnhof




3. Harburger Bahnhof



3. Harburger Rathaus

1872 erbaut
(Nach der Eröffnung des 3. Harburger Bahnhofs wurde auch dieser zum Güterbahnhof.)



1897 erbaut (Ist bis heute "Harburg - Hauptbahnhof").



1889-92 erbaut.

   



   
Altenwärder/Altenwerder



Vom ursprünglichen Altenwärder / Altenwerder
existiert nach jahrelangem Leerstand
nur noch die Kirche und der Friedhof !
















   



   
Altenwerder, Hafen



(Text folgt, bei Interesse anfragen)








   



   
Am Irrgarten

[ # ]




Die Straße "Am Irrgarten" erhielt diesen Namen 1893.
Vorher war die Bezeichnung "Krankenhausplatz" vorgesehen.
Man entschloß sich letztendlich doch zur Übernahme einer bereits
eingebürgerten volkstümlichen Bezeichnung  für das dort liegende Gehölz.

 



   
Appelbüttel




Die Ansichtskarte zeigt den Lütenshof, besser bekannt als der Eichenhof in Appelbüttel.
Bei dem Gebäude in der rechten Bildhälfte handelt es sich um den ehemaligen Schweinestall, mit Wasch- und Schlachtküche. Das eigentliche Bauernhaus war rechts
vom Schweinestall. Auf dem Grundstück des Eichenhofes gab es einst 3 Karpfenteiche, heute nur noch zwei. Der abgebildete Teich wurde um 1970 zugeschüttet und darauf
der heutige Eichenhof in den Jahren 1972/1973 neu errichtet. Anschließend wurde
das alte Bauernhaus 1974 abgerissen. Es mußte dem Straßenbau weichen.

Quelle: Marmstorfer Stadtteilarchiv

 



   
Appel´s Tivoli






 Appel´s Tivoli
(Nagel´s Tivoli)

An der Stader Straße 104 in Bostelbeck, gegenüber
der Straße Milchgrund, befand sich die Gaststätte
Appel´s Tivoli. Von 1894 bis 1902 hieß sie Nagel´s Tivoli.
1904 kaufte Johann Appel von Nagels Erben das Lokal für
120.000 RM.

Das auch bei Hamburgern beliegte Lokal, wurde vielfach
für Familienfeiern in Anspruch genommen. Sonntags war
Tanz und donnerstags fanden bei schönem Wetter
Gartenkonzerte statt. Die Gäste wurden von Johann Appel
mit einem Pony-Gespann von der Straßenbahn, die damals
nur bis zum Hohlweg (Nobléestraße) fuhr, abgeholt.

Gelegentlich kamen auch Kinder in das Lokal und kauften
für ihre Väter eine "kleine Buddel" Schnaps für 20 Pfennige.
1943 wurde das Lokal an Max Nippe verkauft, der aber nicht
sehr lange der Gastwirt dieses beliebten Lokales geblieben ist,
denn auch dieses Lokal hat den Zweiten Weltkrieg nicht überlebt.

   

 

   
Außenmühle



Die Außenmühle

In den Jahren 1564/65 zur Zeit der Harburger Herzogs Otto II (1549 - 1603)
wurde in Wilstorf die Außenmühle gebaut. Sie erhielt den Namen Butenmöhl,
im Gegensatz zur noch älteren Binnenmöhl (später Schloßmühle) in der Stadt,
aus der Zeit Herzog Otto I (1527 - 1549), an der Einmündung des Seevekanals
in den Kaufhauskanal. Beide Mühlen waren Wassermühlen.
 

   



   
Bahnhof Unterelbe













































Der Bahnhof Unterelbe

          Als letzte der Harburg berührenden Eisenbahnstrecken wurde nach der Strecke
          Harburg - Hannover
1847, der Strecke
          Harburg - Hamburg
1872 und der Strecke
          Harburg - Bremen
1874, die Strecke
          Harburg - Cuxhaven gebaut.
          Der Bahnhof Harburg-Unterelbe war die Endstation und der Betriebsbahnhof
          der zunächst als Privatbahn gebauten Strecke. Es war ein langer Weg, bis
          diese Eisenbahnverbindung stand. Die ersten Pläne stammten aus dem Jahre
1857. Aber andere Pläne, wie zum Beispiel der Bau der internationalen Verbindung
          Hamburg - Paris, lockten mehr und ließen alle Pläne für eine
          Unterelbe-Eisenbahn in der berühmten Schublade verschwinden.

          Ein Berliner Konsortium erwarb dann
1872 die Konzession für den Bau dieser Strecke. Es wurde dafür die Cuxhavener
         Eisenbahn-Dampfschiff-und Hafen Aktiengesellschaft gegründet. Dieser
         Aktiengesellschaft gelang es aber nicht, das notwendige Geld für den
         Eisenbahnbau zu beschaffen. Alle schönen Pläne verschwanden vorerst erneut
         in der schon genannten Schublade. Erst der belgischen "Societe belge des chemin
         de fer" gelang es schließlich, nach der Gründung der Unterelbischen
         Eisenbahngesellschaft,
1879 den Bau zu beginnen und auch zu vollenden. Preußen, das inzwischen Landesherr
         geworden war, stimmte dem Bau dieser Linie als Privatbahn zu.

          Am 01. 04.
1881 konnte die Unterelbe-Bahn ihren Betrieb zunächst bis Stade aufnehmen. Drei
         Monate später war Himmelpforten erreicht und am 10. 11.
1881 fuhr der erste Zug vom Unterelbe-Bahnhof bis nach Cuxhaven. Durch ein in
         Straßehöhe verlegtes Gleis, zwischen dem Bahnhof Unterelbe und dem Harburger
         Bahnhof, war die Unterelbe Eisenbahn auch mit der ehemaligen Preußischen
         Staatsbahn verbunden. Um diese Verbindungslinie gab es heftige Kämpfe zwischen
         dem Harburger Magistrat und der Regierung in Hannover. der Magistrat forderte,
         daß diese Verbindungslinie als "Viaduktlinie" gebaut werden sollte, um ein
         Zerschneiden der damaligen Hauptverkehrsstraßen Blohmstraße, Brückenstraße,
         Mühlenstraße und Langestraße, zu verhindern. Die Regierung in Hannover, hat
         diese Forderung aber aus Kostengründen abgelehnt.

1881 wurde der Bahnhof Unterelbe eingeweiht.
        
         Die Unterelbische Eisenbahn hat, nicht zuletzt auch durch die Anbindung an
         die Staatsbahn, eine entscheidende Rolle bei der Wirtschaftsentwicklung des
         Unterelberaumes gespielt. Besondere Bedeutung erlangte sie auch für den
         Auswandererverkehr nach Cuxhaven. Am 04. 08.
1890 schließlich wurde auch die Unterelbe Eisenbahn verstaatlicht.

(wird fortgesetzt
, bei Interesse anfragen oder weitere Informationen im Internet suchen)

   



   
BALATROS


































BALATROS (war eine Gummiwarenfabrik)

[ATB 1925]:
Rost, H., & Co.
Guttaperchawaren. und Balatariemen-Fabriken
Werderstraße 16                             2266, 2267

später:
H. Rost & Co. GmbH & Co., 2100 Hamburg 90
(wahrscheinlich) Werkstraße

Produkte:
Antriebsriemen,
Förderbänder (Die feuerbeständigen Förderbänder
bekamen sogar in Amerika eine Zulassung.),
Gummischürzen,
Keilriemen und vieles mehr.

Betriebliche Aktivität:
Fußball-Betriebsmannschaft "BALATROS"


(z. Z. geht es nur um das einzige noch existierende Gebäude)

1899 wurde das Lagerhaus (Speicher) erbaut
1930 um einen Boden (Etage / Stockwerk) erweitert
1999 Abriss der restlichen Gebäude
2001 unter Denkmalschutz gestellt
2010 wird es nach 11 jährigem Leerstand einer neuen Nutzung zugeführt.


(wird erweitert, bei Interesse anfragen)

(Weitere Angaben und Bilder als Belegmaterial finden Sie im Internet.)

   



   
Beethovenstrasse → Mergellstraße
   



   
Bertholdschule













Schule Woellmerstraße

von 1909 - 1933 Neue Mittelschule
von 1933 - 1945 Bertholdschule

Die Schule, eröffnet 1909, und die Straße wurden nach dem Kaufhausschreiber Peter Woellmer, geboren am 21. 11. 1819 in Harburg, gestorben am 29. 03. 1904 ebenfalls in Harburg, benannt. Peter Woellmer hat sein gesamtes Vermögen 70 000 Mark als "Peter Woellmer Stiftung" der Stadt Harburg für wohltätige Zwecke zur Verfügung hinterlassen.

Während des Dritten Reiches hieß die Schule "Berthold Schule", zur Erinnerung an den Fliegrhauptmann Rudolf Berthold, der sich während des Kapp-Putsches am 15. 03. 1920 in dieser Schule mit einer Horde rechtsradikaler Putschisten verschanzt hatte und von der aufgebrachten Harburger Bevölkerung, nach einem Verhör in der Gastwirtschaft "Zur Rennbahn" vor der Schule erschlagen wurde.

Internet: Ausführlichere Informationen zum Beispiel unter
"Schule Woellmerstraße" oder "Harburger Blutsonntag".

   



   
Bissing-Denkmal



1862 errichtet.

→ Major von Bissing






   



   
Boye´s Gasthaus










Boye´s Gasthaus

Am Fuße des Krummholzberges, in der 1. Wilstorfer Straße lag in den achtziger
Jahren des 19. Jahrhunderts die erste Ausspanngelegenheit für die Landbevölkerung,
der Gasthof "Unter den vier Linden", im Volksmund als Boye´s Gasthof besser bekannt.
Wenn die Bauern die aus dem Lüneburgischen kamen, ihre Geschäfte
erledigt hatten, traf man sich hier beim Frühstück.

Hatten die Bauern einen guten Markttag hinter sich, so nahm man sich Zeit, in der Gaststube bei einem Korn und einem Hastedt´schen Bier, einen kleinen Klönschnack zu halten. Wer es eilig hatte, ging in die Stehbierhalle. Auch im Schatten der großen Linden, die vor dem Gasthaus standen, ließ es sich im Frühling und Sommer gut sitzen.

Von hier aus fuhren auch der von Pferden gezogene Stadtomnibus des Postfuhrhalters Eddelbüttel zur Dampfer-Anlegestelle am Dampfschiffsweg und Badens Pferdeomnibus nach Hittfeld und Jesteburg.

Die 1. Wilstorfer Straße bot zu dieser Zeit ein farbenfrohes Bild. Diese Zeiten sind allerdings längst vergangen. Die alte bekannte Gaststätte hat in den zwanziger Jahren
des 20. Jahrhunderts dem "Gloria-Palast" weichen müssen. Dieser Kinopalast, der in Harburg die Tonfilmzeit eröffnete, hat nach 69 Jahren als Kino einem supermodernen Großkino mit 2000 Plätzen weichen müssen. Seit dem Herbst 1999 stand der Gloria-
Palast ausgeschlachtet, als "traurige Ruine" zwar noch an seinem Platz, sollte aber in absehbarer Zeit einem Büropalast Platz machen müssen. Heute ist der ehemalige
"Gloria-Palast" ein im gleichen Stil entstandener Nachbau mit einer Senioren-Residenz.

   



   
Brauerhof











Der Brauerhof

Zwischen dem Ende der Neuen Straße am Ende des Kaufhauskanals stand bis 1934 der Brauerhof. Seine Entstehung ging auf ein kurfürstliches Privileg Georg Ludwigs von Hannover aus dem Jahre 1713 zurück. Er gewährte 60 Harburger Bürgern den Bau
einer gemeinsamen Braustätte, die 1715 errichtet wurde.

Den Erhalt dieser Braustätte sicherte 1920 nur die Angliederung an die Bavaria-Brauerei in Altona, die auch die Haststedtsche Brauerei kaufte und im selben Jahr schloß. Dem Brauerhof erging es ähnlich wie der Hastedtschen Brauerei, der Braubetrieb wurde eingestellt und das Gebäude 1934 abgerissen.

   



   
Braunkohlebergwerk Robertshall








Beim Bohren nach Wasser für das Sommerhaus von Frau Paul, der Witwe eines
Harburger Fuhrunternehmers, wurde 1917 zufällig 17 Meter unter der Erde ein Braunkohlelager am "Ehestorfer Heuweg", an der Hamburger Landesgrenze,
zwischen Ehestorf und Hausbruch entdeckt.  Weil nach dem Ersten Weltkrieg
Kohlemangel herrschte, sicherte sich die Dortmunder Firma Gebrüder Stein KG
das Abbaurecht für die Felder "Robert" und "Louis", und schloß mit den Phoenix-Gummiwerken einen Liefervertrag.

Weitere Informationen finden Sie im Internet.

   



   
Brinkman & Mergell



→ HOBUM








   



   
Burg Störtebeker








1905 begann Adolf Ide die Gastwirtschaft „Burg Störtebeker“ auf dem Falkenberg zu bauen (Hier wird auf meine AK "SG 1117" verwiesen: siehe Bilder unter Images). Auf dem Plateau fand der Lehrer Ferdinand Frohböse (Hobby-Archäologe) vorab allerdings nicht den erhofften Schatz der Vitalienbrüder Klaus Störtebeker und Gödeke Michels. Allerdings fand er Hinweise auf eine Wohnstätte und Silbermünzen aus dem Jahre 1623 bis 1637. Außerdem fand er trotz des schnellen Fortschritts beim Bau der Gaststätte
auch Hinweise auf Wälle, Gräben, Flechtzäune und den Unterbau eines Turms. 1974 wurde die „Burg Störtebeker“ durch ein Feuer vernichtet, 1978 kaufte die Hansestadt
den Berg. Versuche, auf dem Berg ein Freizeitzentrum zu errichten waren gescheitert.
Die Mauerreste wurden nach und nach den Abhang hinuntergestoßen oder fielen der Witterung zum Opfer.

Ouelle: Fremdtext mit meiner Ansichtskarte mit "Wz.".

 



   
Central-Hotel, Sand 9





















Das Central-Hotel, Sand 9

Der Hausplatz Sand 9, auf dem das Central-Hotel gestanden hat,

wurde schon 1609 vom Harburger Herzog Wilhelm dem
Harburger Bürger Hermann Cordes zusammen mit einem
kleinen Höhler verkauft. Cordes erhielt das Privileg des freien
Ausschankes von Wein und Bier nebst der Hökerei.

         Um
1840 ließ der Am Deiche wohnende Holste, durch
         Zimmermann Tramm einen Neubau errichten.
1856 hatte es der Weinhändler Glave, von
1864 bis 1870 die Weinfirma Dunte & Heinken,
1878 Schwiering und Pagel in Besitz.
1884 hieß das Gasthaus Bremanns Hotel und seit
1888 Central-Hotel. Die späteren Besitzer waren Meyer,
         Rümland und ab
1930 Schneider.

An den Jahrmarkts- und Wochenmarkttagen war besonders starker Verkehr im
Central-Hotel.
In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Hotel wesentlich vergrößert und ein geräumiger Saal angebaut. Bis in die letzte Zeit seines Bestehens waren Hotel und Restaurant ein stark besuchter Treffpunkt der Harburger. Viele
Vereine hielten hier ihre Sitzungen und
geselligen Veranstaltungen ab.

Durch Bombenangriffe 1943 und 1945 wurde das Central-Hotel total zerstört.

   



   
Dames, Wilstorferstr.








Dames, Wilstorferstr., Harburg (1908-)

Dank den Gebrüdern Kumm aus Hamburg,
www.harburg-an-der-elbe.de aus Harburg
und dem Führer durch Harburg aus Papier:
 
Im Hintergrund ist die "Jute".

Links vom Photographen ist die Wilstorfer Str.,
rechts von ihm die Winsener Str..
In der unteren rechten Ecke ist die Georg Str..
An der "Jute"-Mauer entlang verläuft die Ferdinand Str.,
die links in die Süder Str. und rechts in den Reeseberg mündet.

(Das Haus  mit dem Cigarren-Geschäft Dames existiert nicht mehr.)

   



   
Diakonissenhaus



















Das Diakonissenhaus

Unmittelbar hinter dem Kaufhaus an der sogenannten "Langelinie" (heute Blohmstraße) zwischen dem Ziegelwiesenkanal und dem Kaufhauskanal befand sich bis Anfang der 20. Jahrhunderts ein mehr als 100 Jahre altes Gebäude, das anfangs als Schulhaus diente. Später wurde es den Diakonissen zur Ausübung ihres Berufes überlassen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war aus dem Diakonissenhaus die früher sogenannte
"Warteschule" für kleine Kinder geworden. Zuletzt benutzte die Stadt dieses Gebäude
mit dem dahinter, unmittelbar am Brauerhof liegenden Platz als städtischen Bauhof,
und zur Lagerung von Materialien aller Art.

Abriss in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts. Danach befanden sich das
städtische Elektrizitätswerk und eine kleine Pumpstation der Kanalisation auf
dem Gelände. Heute befindet sich hier ein Nachfolge-Unternehmen der H. E. W.
(Hamburger Elektrizitäts Werke).

* Über den ehemaligen Standort des Diakonissenhauses gibt es mehrere Meinungen:
Im [FdH 1907] stand es an der ("Lange(n)linie") Blohmstraße und wurde zwischen
1900 und 1907 abgerissen.
Auf dem
PHARUS-PLAN HARBURG 1912 und dem
PHARUS-PLAN HARBURG 1930 wurde es mit Abbildung als Siechenhaus bezeichnet
und stand an der Turnerstraße 13.

Das auf dieser Ansichtskarte abgelichtete Gebäude befand sich in der Turnerstraße 13.

   



   
Dralle, Georg



Georg Dralle
Seifen- und Parfümfabrikation

Weitere Informationen finden Sie im Internet.
(wird eventuell fortgesetzt)




   



   
Eißendorfer Mühlenweg











          Der Eißendorfer Mühlenweg erhielt seinen Namen
1952. Er wurde vorher nur Mühlenweg genannt. Er führte von Eißendorf nach der
          Holländer-Windmühle
von Hugo Thalenhorst, die Johannes Lüdemann
1904  pachtete und
1909  kaufte. Sie stand in der Bremer Straße 203 und wurde
1922  abgebrochen.

Bemerkung: Das auf meiner Ansichtskarte abgelichtete
Haus vermute ich in der Hamburger Mühlenstraße/-weg.

Handschriftliche Notiz: "Eißendorfer? Mühlenweg 11"
In dem Gebäude waren ein Kolonialwarengeschäft und
eine Wechselstube - also vermute ich eher Hafennähe.


   



   
Elbburg, Zur
→ Zur Elbburg
   



   
Elbbrücke, Neue
→ Neue Elbbrücke
   



   
Fährhaus, Harburger
→ Harburger Fährhaus
   



   
Faustkämpfer



Bronzegruppe von Eberhard Encke (1881-1936).

1912 auf der Berliner Kunstausstellung mit der "Goldenen Preussischen
Staatsmedaille für Kunst" ausgezeichnet. Ein Abguss wurde in Berlin-Wilmersdorf
aufgestellt, dieser wurde während des zweiten Weltkrieges eingeschmolzen.
Nachdem Diebe einen der Kämpfer absägten, wurde der zweite in Sicherheit gebracht.
Der zweite Abguß [gestiftet von Arnold Mergell 1913] kam nach Harburg an der Elbe.



   



   
Gaststätte Lohmanns Park und Gaststätte Lindenhof
in Heimfeld









































Gaststätte Lohmanns Park und Gaststätte Lindenhof in Heimfeld

Seit Ende der 70er Jahre des 19. Jahrhunders wohnte in Heimfeld die Konkurrenz der
Vergnügungslokale über die Straße. An der Südseite des Heimfelder Weges (ab 1889
Heimfelder Straße), lag unter mächtigen Eichen die Gaststätte "Zur Erholung". In ihrem
großen Garten hatte der Gastwirt A. Babbe einen großen Spielplatz angelegt.

An der Nordseite des Heimfelder Weges gab es das Tanzlokal "Meyers Salon". Der Garten
war zwar dort etwas kleiner, aber dafür gab es eine Kegelbahn.  Die beiden Wirte, A. Babbe von der Erholung und W. Meyer für seinen Salon, waren immer harte Konkurrenten, denn ihre Lokale lagen nur etwa 100 Meter auseinander.

1885 gab es für die Erholung einen anderen Wirt und einen anderen Namen. Der neue Wirt hieß W. Lohmann und nannte sein Lokal nunmehr "Lohmanns Park". Auch Meyers Salon erhielt 1888 einen neuen Besitzer und damit auch einen anderen Namen. Der neue Wirt W. Rönnau, nannte sein Lokal jetzt "Lindenhof".

Das lustige Treiben und der Konkurrenzkampf in der Heimfelder Straße gingen auch nach dem ersten Weltkrieg weiter. Die Wirte hatten allerdings um die  Jahrhundertwende erneut gewechselt. In Lohmanns Park hießen sie Brüdigam, Schmidt und ab etwa 1914 Wilhelm Ohm und im Lindenhof ab etwa 1911 Wilhelm Büsing. In den 20er Jahren gab es folglich sonntags zwischen den beiden Tanzlokalen Lindenhof, in der Heimfelder Straße 44 und dem aus Lohmanns Park, unter seinem neuen Wirt Ohm, entstandenen "Parkhaus", in der Heimfelder Straße 41, oft einen regen Pendelverkehr über die Straße. Viele Tanzlustige sahen erst einmal nach, wo mehr los war, ehe sie sich entschieden zu bleiben.  Auch wenn junge Mädchen zu wenig aufgefordert wurden gder junge Männer durch zu viele "Körbe" gekränkt waren, probierten sie es mal auf der anderen Straßenseite.

Beiden Tanzsalons erging es aber bald, wie vielen Anderen auch, sie wurden
"umfunktioniert". Gastwirt Ohm verpachtete seinen Saal, aus ihm wurden etwa 1927 die "Heimfelder Lichtspiele". Der Pächter des Saales hatte aber nur einen bescheidenen Erfolg und gab 1930 auf. Unter einem neuen Pächter wurden aus den Heimfelder Lichtspielen die "Kammerspiele". Ab 1934 übernahm Gastwirt Ohm seinen Saal mit dem Kino wieder selbst. Eine Luftmine vernichtete 1945 den Saal und die Gaststätte.

Auf dem Grundstück des ehemaligen Lokals Parkhaus, Ecke Heimfelder Straße /
Lohmannsweg, auf dem noch bis 1990 Reste des ehemaligen Saales und der Gasträume erhalten waren, unterhielt die Witwe von Wilhelm Ohm, Wilhelmine Ohm, nach dem Zweiten Weltkrieg noch bis in die siebziger Jahre, eine kleine Gaststätte. In dem großen Garten gab es zwischenzeitlich einmal einen Minigolfplatz. Hier plante die Arbeiterwohlfahrt (AWO) schon vor Jahren den Bau eines dreigeschossigen Wohnhauses mit 26 Sozialwohnungen und einer zeitgemäßen Altentagesstätte im Erdgeschoss. Mitte 1991 waren die Planungen soweit gediehen, dass mit dem Bau begonnen werden konnte.  Das Richtfest fand am 12. Dezember 1991 statt, in der zweiten Hälfte 1992 konnte der Neubau bezogen werden.

...

(Wird erweitert 08/13)

   



   
Gebrüder Schulz
Maretstr. 1
   



   
Goldener Engel → Zum Goldenen Engel
   



   
Goldene Wiege → Zur Goldenen Wiege
   



   
Grupenstrasse

















         Die Grupenstraße erhielt ihren Namen
1950 nach dem hannooverschen Bürgermeister, Konsistorialrat und Rechtshistoriker
         Christian Ulrich Grupen, getauft 21. Juni 1692 in Harburg, gestorben am 10. Mai 1767 in Hannover.
         Er war der Sohn des damaligen Amtmannes in Harburg und späteren     
         Kammerrates Joachim Grupen.

         Vorher, von
1856 bis
1950, hieß diese sich ursprünglich von der Moorstraße bis zum Großen Schippsee
         erstreckende Straße "Werderstraße".
1960 wurde der nördliche, abgewinkelte Teil zum Küchgarten gezogen weil die
         Verlängerung der Buxtehuder Srtaße Veränderungen mit sich brachte. Bis
1970 endete sie an der Schüttstraße. die westlich "Am Wall" abzweigende
         "Bokelmannstraße" wurde
1959 aufgehoben Sie war bis
1970 Werkstraße der BALATROS-Werke.

   



   
Haakestraße



Die Haakestraße wurde 1889 nach dem Forst "Haake benannt.
Früher "die Haacke", deshalb auch früher "Haackestrasse".







   



   
Handelskammer erbaut 1866
   



   
Handwerkskammer erbaut 1900
   



   
Harburger Fährhaus











Das Harburger Fährhaus

Ganz in der Nähe der ersten Anlegestelle der Dampfschiffe, dort wo noch vor Jahren der Fährdampfer Hamburg - Harburg anlegte, am Dampfschiffsweg 21, steht das Harburger Fährhaus. Den ankommenden Besuchern präsentierte es sich als zwar kleines aber doch ansprechendes Gartenlokal mit gemütlicher- schattiger Veranda. Den Ausflugsgästen, die hier mit dem Dampfer ankamen, sollte die erste Rast nach der abenteuerlichen Seefahrt
oder das Warten auf die  Rückfahrt, so angenehm wie möglich gestaltet werden.

Der Harburger Chronist W. C. Ludewig schrieb im zweiten Band seiner Chronik "Geschichte der Stadt und des Schlosses Harburg": Dass 1844 am Dampfschiffweg in
der Mitte von Dankers Hof, auf
Vorschlag der Wirte vom Kanalplatz Heyer (König von Schweden) und Rüpke (Zum weißen Roß) erstmals das Harburger Fährhaus errichtet wurde. Die Eröffnung erfolgte am 20. Oktober 1844.

(wird fortgesetzt, , bei Interesse anfragen)

   



   
Harburger Luftexpreß




















































Eine Drahtseilbahn für Harburg

Es ist wirklich kein Märchen, auch wenn dieser Text mit "Es war einmal" beginnen würde. Es gab in Harburg (an der Elbe) tatsächlich einmal eine Drahtseilbahn. Sie führte von einem Heidberg im Bereich des Frankenberges über den Tivoliberg, bis in eine große Ausschachtung der damaligen Staatsbahn hinter der ehemaligen Jutespinnerei und Weberei. Das war eine Strecke von annähernd zwei Kilometern Luftlinie. Diese "Luftbahn" wurde im September 1888, angetrieben von einer in der Ausschachtung der Bahn stehenden Lokomobile, in Betrieb gesetzt.

Dem Hamburger Unternehmer Claussen war nicht verborgen geblieben, dass Hamburg
in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts einen neuen Hauptbahnhof erhalten sollte. Claussen verkaufte Kies, Sand und Steine, aus den ihm gehörenden Gruben. Er hatte
auch ein Terrain am Frankenberg erworben, um den dort vorhandenen Kies und Sand abzubauen. Für den Abtransport hatte er sich eine Drahtselbahn ausgedacht, für die er beim Königlichen Landratsamt die Genehmigung beantragte.

Zuvor aber mußte noch eine Einigung mit den Grundeigentümern, über deren Grundstücke (meist Felder) die Bahn führen sollte, herbeigeführt werden. Erforderlich war ein 6 Meter breiter Feldstreifen. Claussen bot als Jahrespacht je Rute (je nach Land, zwischen 3 und 5 Metern) 7 1/2 Silbergroschen an. Entstehende Schäden sollten den Verpächtern gesondert vergütet werden.

Ein so "waghalsiges" Unternehmen konnte damals natürlich nicht so ohne weiteres genehmigt werden. Erst einmal bekam die Lüneburger Gendarmerie den Auftrag das Gelände in Bezug auf Sicherheit zu inspizieren. Dazu hat ein Lüneburger Fußgendarm folgendes notiert: "Diejenigen Höfner aus Wilstorf, welche gegen diese Bahnanlage sind, befürchten hauptsächlich, dass sich ihr Vieh im Felde und namentlich die Pferde bei Beackern des Landes und dergleichen, vor den in der Luft daherkommenden Drahtseilzügen scheuen werden und dabei Unheil herbeigeführt werde". Auch auf eine weitere Notwendigkeit wies der Gendarm noch hin: "Dort, wo die Luftbahn über öffentliche Wege fahren würde, müßten Schutzvorrichtungen (Schutzbrücken) hergestellt werden, so dass bei einem etwaigen Abfallen des Zuges oder einzelner
Wagen vom Seil, Unfälle für Mensch und Tier vermieden werden".


Weil Wilstorf am 1. Juli 1888 in die Stadt Harburg eingemeindet wurde, mußte der Unternehmer Claussen seinen Antrag für den Betrieb der Drahtseilbahn noch einmal beim Harburger Magistrat wiederholen. Claussen verwies in diesem Antrag darauf, dass große Lieferverträge vorlägen und jeder Tag Verzögerung große Verluste bringen würde. Als Zweck der Bahn gab Claussen an: "Auf schnelle und rationelle Weise Sand, Kies und Steine der Staatsbahn zur Verfrachtung und zum Selbstverbrauch zuzuführen".

Die Dringlichkeit wurde von Harburgs Magistrat anerkannt und die Genehmigung sehr zügig erteilt, so dass der Betrieb der Bahn, nachdem Schutzbrücken über die Winsener Straße, den Kapellenweg, den Reeseberg und andere Gefahrenstellen gebaut waren, anlaufen konnte. Auch mit den Verpächtern und Eignern der überquerten Grundstücke konnte man sich relativ schnell auf der vorgeschlagenen Basis einigen. Die Luftbahn
führte über den Tivoliberg hinweg an der "Jute", wie sie im Volksmund genannt wurde, vorbei und dann zur Entladung auf das Gelände der Staatsbahn. Der Unternehmer Claussen rechnete mit 150 000 Mark Kosten für diese Transportanlage.
60 bis 100 Arbeitskräfte sollen dort täglich beschäftigt sein.

In den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts wechselte die Luftbahn ihren Besitzer. Als
dann 1897 der 3. Harburger Bahnhof (heute: Harburg-Hauptbahnhof) seiner Fertigstellung entgegen ging, wurde der Sandbedarf für die Harburger und Hamburger Bahnanlagen langsam geringer. Auch das Holz der Schutzbrücken war allmählich
morsch geworden, so dass der Betrieb der Bahn nicht mehr rentabel aufrecht zu erhalten war. Sie wurde deshalb zum 1. Oktober 1904 gekündigt und im April 1905 abgebrochen.

   



   
Harburger Schloß




        Teile des Schlosses aus dem 14.Jahrhundert - somit ältestes noch existierendes Gebäude Harburgs. Seit
1527 herzogliches Residenzschloß.
1644 während des Dreißigjährigen Krieges in die Befestigungsanlage einbezogen. Ab
1813 Sitz des Amtes Harburg
1898 an den Werftbesitzer R. Holtz verkauft.
1900 für Wohnzwecke umgebaut.
1972 wurde der Ostflügel abgerissen.


   



   
Harburger Schloßstraße
(Text folgt.)

   



   
Heideburg, Hausbruch


















Die Heideburg (Hausbruch)

Etwa um 1900, wurde am Ehestorfer Heuweg das Hotel und Ausflugsllokal "Alpenglocke"gebaut. Das war rund 20 Jahre vor dem Ausbau des Heuweges (im Jahre 1921) zu einer befahrbaren Straße. Aus dem Dasein des Hauses als Hotel und Ausflugslokal ist leider nur noch sehr wenig bekannt. Vermutlich hatte die Alpenglocke kein sehr langes Leben. Vermutlich hat es etwa 1910/12 einen Besitzerwechsel gegeben, Wanderführer aus dem Jahre 1912 erwähnen neben "Sennhütte" und "Bergpavillon", das Lokal mit dem Namen "Heideburg".

Im Jahre 1929 erwarb der Kirchenkreis Alt-Hamburg die Heidebrg als Jugendfreizeitheim. Zahlreiche Um-, An- und Ausbauten, zum Beispiel die Erweiterung um einen Saal, machen deutlich, das die Heideburg als Jugendfreizeitheim eine bewegte Vergangenheit hatte. Aus finanziellen Gründen mußte sich die Kirche allerdings 1983 von der Heideburg trennen. Neuer Besitzer des Grundstückes und der Gebäude wurde die Rudolf-Steiner-Schule, Harburg. Für rund 5 Millionen D-Mark wurde der reichlich verschachtelte Komplex, in die für Waldorfschulen typische Bauweise umgestaltet und vor allem erweitert, um für alle Harburger Waldorfschüler angemessene Schulräume zu erhalten.

Im Schuljahr 1985/86 konnte der Unterricht in der neuen Schule aufgenommen werden. Die seit 1979 währende Übergangsphase hatte damit für die Schule ein Ende.
   




HOBUM

















Die HOBUM

Harburger Oelwerke Brinkman & Mergell

Die Harburger Oelwerke Brinkman & Mergell wurden 1896 von Arnold Mergell (bis 1895 Besitzer
der Ratsapotheke), Max Brinkman und Carl Klaue, an der Seehafenstrasse als "Harburger Leinöl-
und Firnisfabrik Brinkman & Co., G. m. b. H." gegründet. Sie war die jüngste in der Reihe der Harburger Oelgroßmühlen. Nach dem Tod von Carl Klaue, 1906, übernahmen die Mitbegründer Klaues Anteile und
die G. m. b. H. wurde in die seit dem 1. Januar 1906 bestehende offene Handelsgesellschaft "Harburger Oelwerke Brinkman & Mergell (Hobum) überführt.

Die Firma stellte Oele und Fette aus Oelfrüchten des In- und Auslandes her.

In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges, ab dem 25. Oktober 1944, trafen 98 schwere und schwerste Bomben das Werk. Die entstandenen Schäden wurden unmittelbar nach Kriegsende soweit behoben, daß die Produktion im damals möglichen Rahmen wieder aufgenommen werden konnte. Seit etwa 1990 ist sie die letzte noch produzierende der einstigen Harburger Oelgroßmühlen.

(Die Chronik der HOBUM finden Sie im Internet.)

Es wurden in den U. S. A., ohne Erlaubnis, ca. 60 mit meiner
Ansichtskarte (mit Wasserzeichen)
bedruckte Becher verkauft.

Höhere Mädchenschule



1901-02 erbaut.



Hölscher, Stadtgärtner



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[AK 1]


[AK 2]


[AK 3]


[AK 4]


[AK 5]


[AK 6]


[AK 7]


[AK 8]

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Ferdinand Georg Hölscher, 1866 - 1932
Stadtgärtner, später Stadtobergärtner und Gartenbaudirektor









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Vereinsberichte

Verein deutscher Gartenkünstler.

Niederschrift der Sitzung vom 11. August 1902.

...

Der Vorsitzende              Der Schriftführer
       Klaeber.                             WeiÍs.

O r t s g r u p p e   H a m b u r g

Am 31. Juli vereinigten sich die Mitglieder der Ortsgruppe recht
zahlreich mit ihren Damen zu einem Ausfluge nach Harburg.

Die beiden Harburger Herren, H ö l s c h e r  und  H o f f hatten es in liebenswürdiger
Weise übernommen, die ganze Sache bis in das kleinste vorzubereiten.

Mit dem Dampfschiff verlieÍsen wir um 1 Uhr N. Hamburg, um in Harburg [AK 1] um
2 Uhr in bereitstehende Wagen zu steigen und nach der Haake, Harburgs schönster
Waldung im weiten Umkreis, zu fahren. Zuvor aber besichtigten wir noch die städt.
Parkanlagen, den ,,Schwarzenberg" [AK 2], ein Stück von einem Höhenrücken des
hannoverschen Landes. Dieser Schwarzenberg wurde im Anfang der vorigen
Jarhunderts von einem dort garnisonierenden Major dicht mit Nutzhölzern bepflanzt,
heute aber ist es unter der Leitung und nach den Plänen des Herrn Stadtgärtners
H ö l s c h e r zu einer schönen Parkanlage umgewandelt worden. Herrliche
Fernsichten sind hier geschaffen worden, ein wunderliebliches Panorama zeigt sich
hier dem Beschauer. Über saftige Wiesen und Auen, von FluÍsläufen durchzogen,
sieht man in der Ferne die beiden Städte Hamburg und Altona mit ihren majestätischen Türmen,
das Blankeneser Elbufer mit seinen Villen. Von einem anderen Standpunkt aus erscheint Harburg
mit seiner Umgebung. [AK 3] Auch der Baumbestand dieser Anlage ist ein schöner zu nennen und
durch geschickten Ausbau besonders zur Geltung gebracht.

Von hier aus fuhren wir duch eine herrliche VillenstraÍse mit schönen Vorgärten,
[AK 4] die meist von der Firma H ö l s c h e r  &  H o f f angelegt waren, nach der 
,,Villa Hölscher". [AK 5] Wie immer die Gastfreundschaft im Hölscher´schen Hause gepflegt wird,
so auch bei unserem Dortsein. Frau Hölscher selbst lieÍs es sich nicht nehmen, Erfrischungen zu
reichen und uns den Aufenthalt so angenehm wie nur möglich zu machen.

Ein recht schönes Heim hat sich unser lieber H ö l s c h e r hier aufgebaut.
Einfach aber vornehm, damit ist alles ausgedrückt, und so wie das Gebäude,
so auch die gärtnerische Umgebung. Sehr geschickt und glücklich hat er die
vorhandenen Scenerien einer gegenüberliegenden Parkanlage verwendet
und dadurch herrliche Bilder geschaffen, die den Aufenthalt im Villengarten
doppelt fesselnd und angenehm gestalten. Ein kleiner Springstrahl mit
teichähnlichem Becken wirkt sehr angenehm und belebt die Umgebung.

Wir nahmen Abschied vom gastlichen Hause der Familie Hölscher und
nach 3/4 stündiger Rast ging es nun per Wagen in die Haake. [AK 6]

Die Haake, eine groÍse fiskalische Waldung mit wunderschönem Baumbestand und
sehr bewegtem Terrain, ist ein Ausflugsort vieler Anwohner der näheren und weiteren
Umgebung Harburgs. 5 Stunden verweilten wir hier und versäumten nicht, Naturstudien zu
machen, die sich hier in groÍser Fülle und Schönheit bieten. Wir sahen hier Scenarien, die uns an
das idyllische Harzgebirge erinnerten, ein andermal fühlten wir uns in die sächsische Schweiz
versetzt. Um 8 1/2 Uhr erwartete uns im Restaurant Wartburg [AK 7] in Hausbruch ein warmes Abendessen. An der von Herrn Hoff schön geschmückten Tafel mundeten Speise und Trank vortrefflich.

Unser verehrter Vorsitzender Herr K o o p m a n n nahm hier das Wort und dankte
den beiden Herrn Hölscher und Hoff für ihre Liebenswürdigkeit und die Bemühungen,
die ihnen durch unseren Besuch entstanden waren. Gleichzeitig hob er hervor, daÍs
die soeben verlebten Stunden bei sämtlichen Beteiligten in freudiger Erinnerung
bleiben würde. Nach der Tafel vereinte uns noch kurze Zeit ein Tänzchen, bis uns
um 11 1/2 Uhr die elektrische StraÍsenbahn [AK 8] nach Hamburg zurückführte.

Wir trennten uns alle in dem BewuÍstsein, herrliche, schöne Stunden
durchlebt zu haben.                                     Mohr stellv. Schriftführer.














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Quelle: DIE GARTENKUNST 1902, Heft 9, Seite 171

Weitere Artikel finden Sie in Publikationen des Helms-Museums und im Internet.

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Weitere Projekte Hölscher´s:

F. Hölscher    (Text folgt, bei Interesse anfragen)
"Stadtpark"    (Text folgt, bei Interesse anfragen)
"Schulgarten" (Text folgt, bei Interesse anfragen)


Diese Ansichtskarte wurde von F. G. Hölscher persönlich beschrieben.

Fand Verwendung in einem Vortrag mit Lichtbildern.

Diese AK befindet sich auf Seite 16 des DGGL Jahresheft 2011/2012.
[Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL).
Landesverband Hamburg/Schleswig-Holstein e. V..]

... und in einem Jubiläumsheft.


   
Johanneskirche, St.
→ Sankt Johanneskirche
   
   
Jute-Spinnerei und Weberei 1883 gegründet.
   
   
Kanalplatz








Kanalplatz ist eine alte Bezeichnung für den Platz am Lot(h)se-, Kaufhaus- und Westlicher
Bahnhofskanal. Die Häuserreihe östlich der Harburger Schloßstraße bildete vor dem
Festungsaubau im 17. Jahrhundert den Südrande einer damals "Neuer Weg" genannten
Straße, die in ziemlich genau westlichöstlicher Richtung auf den Landweg führte, der damals
die Marschsiedlung Neuland im Süden begrenzte. Alle Häuser nördlich des Neuen Weges
mußten für den Festungsbau abgerissen werden.

Von 1933 bis 1948 hieß der Kanalplatz "Kapitän-Kircheiss-Platz" nach Kapitän Carl Kircheiss,
der durch seine Weltumseglung mit dem Fischkutter "Hamburg" in den Jahren 1926/27
bekannt geworden ist.

Eine Karte von 1773 überliefert für den Kanalplatz den Namen "auf jenem Ende" und in
älteren Akten aus dem Jahre 1717 heißt es niederdeutsch "im grünen Ende". Der Abschnitt
zwischen Blohmstraße und Harburger Schloßstraße hieß von 1880 bis 1926 "Kanalstraße".

   
   
Kaserne





(Text folgt, bei Interesse anfragen)











   
   
Kaiserhof, Hotel



Hotel Kaiserhof

1899 erbaut
später zu einem Kino umgebaut

Im WK 2 zestört-
1955 wurde die Ruine abgerissen.


(Text folgt, bei Interesse anfragen)


















   
   
Kaiserliches Postamt
1890, 15. November eingeweiht.
   
   
Kapp-Putsch
→ Bertholdschule
   
   
Kaufhaus





Das 1827 erbaute (und umgesetzte) Harburger Kaufhaus ist das
älteste Hafengebäude im gesamten Hamburger Hafengebiet.
(Ein Kaufhaus ist vergleichbar mit einer heutigen Lagerhalle.)









   
   
König von Schweden,
Gaststätte und Hote
l





























Zu den renomiertesten Harburger Hotels gehörte, bis zu seiner Zerstörung im zweiten Weltkrieg 1942,
das Hotel "König von Schweden, im Volksmund "Schwedenkönig" genannt.Das 1726 als kleine
Gastwirtschaft und Kornspeicher erbaute Haus wurde nach seinem Umbau zum vornehmen Hotel, eine
der Verkehrsdrehscheiben Harburgs. Seinen für Harburg der damaligen Zeit untypischen Namen
erhielt das Hotel, weil im Jahre 1813, während der Befreiungskriege, der schwedische Kronprinz
Bernadotte, der bald darauf König von Schweden wurde, in diesem Haus am Kanalplatz residiert hat.

Alle Reisenden kamen mit dem Schiff hier an und stiegen zur Weiterreise in Postkutschen um. Auch
der behannte Dichter Josef von Eichendorff war Gast im "König von Schweden", bevor er mit einem
Ewer nach Hamburg weiterreiste. Zusammen mit dem "Weißen Schwan" und dem Hotel "Stadt
Lüneburg" war es das Hauptabsteigequartier der fremden Gäste im 19. Jahrhundert in Harburg.

Es kam nicht selten vor, daß das Haus von mehr als 50 Kaufleuten und Reisenden bevölkert wurde,
die auf ihre Weiterreise nach Hamburg, oder Richtung Bremen und Hannover warteten. Außer
Kaufleuten gehörten auch Generäle, Kronprinzen und Herzöge, sowie Künstler und Dichter zu den
Gästen des Hauses. Neben Eichendorff sind hier noch Friedrich Hebbel und Joachim Ringelnatz
("Kuddel Datteldu"), der Herzog von Braunschweig und der Kronprinz von Hannover, beispielhaft zu
erwähnen.

Das seit 1726 bestehende Haus wurde 1847, nach einem Brand, neu aufgebaut. Nach dem Anschluß
an die Eisenbahn wurde es dann nach 1847 etwas ruhiger um dieses Haus, daß 1853 in den Besitz F.
A. Heuer, den Schwiegersohn der bisherigen Wirtin, übergegangen war. Etwa 1857 erwarb Kapitän De
Wall, ein Onkel  des in Harburg bekannten Kapitäns Carl Kircheiss, den "Schwedenkönig". Er blieb im
Besitz der Familie De Wall bis zu seiner Zerstörung im Jahre 1942.

Bis zum zweiten Weltkrieg, wenn jetzt nicht mehr im Zentrum der Stadt liegend, ist es ein renomiertes
Hotel und eine internationale Gaststätte geblieben, wo Menschen aus aller Herren Länder verkehrten.
Um die Jahrhundertwende war es, weit über die Grenzen Harburgs hinaus, als Bundeshotel für
Radfahrer bekannt. Bis die Bomben des zweiten Weltkrieges besiegelten 1942 das "Aus" auch für
dieses Haus.

Bemerkung: Die Tanks der Zapfsäulen liegen noch, gut erkennbar, unter dem Kopfsteinpflaster.


   
   
Küchgarten





Der frühere herzogliche Küchengarten wurde 1650 durch die Regierung in Celle zur
Ansiedlung solcher Bürger freigegeben, die ihre Häuser im Zuge der Festungserweiterung
abbrechen mußten.

An der zum Küchgarten führenden Straße standen schon vor dieser Parzelierung einige
Häuser. 1658 findet sich hierfür die Bezeichnung "In der Twieten".

1960 wurde von der Grupenstraße [vor 1950 Werderstraße) der Abschnitt vom Großen
Schippsee bis zur neuangelegten Buxtehuder Straße hingezogen.

Bemerkung: Ein kurzes Stück wurde nochmals umbenannt.

   
   
Landheim "Mudder Rieck"







Landheim "Mudder Rieck", Fischbe(c)k

Mudder Rieck war eine Fischbeker Bauersfrau, deren Hof rechts vom heutigen Festplatz am Rostweg lag. In den 1920er Jahren war ihr Haus das Landheim "Mudder Rieck", ein wichtiger Anlaufpunkt für die Hamburger Jugend. Organisationen wie die "Arbeiterjugend " und die "Kinderfreunde", aber auch andere Organisationen für Jugendliche und Kinder machten Ausflüge in dieses Landheim. Schließlich lag Fischbek damals noch wei vor den Toren Hamburgs und war für Stadtkinder, die in engen Arbeitervierteln groß wurden, ein tolles Ferienerlebnis. Mudder Rieck war bis 1933 die Seele dieses Hauses. Dann wurde vor das idyllische Haus eine Jugendherberge gebaut.

Über das Leben von Mudder Rieck ist - wie so häufig bei Menschen,
die sich für andere engagieren - leider kaum etwas bekannt geworden.



Lauenbruch






























Lauenbruch

Zwischen Schloß,- Hafenbezirk und dem Moorburger Deich bestand seit Jahrhunderten das Bauern- und Fischerdorf Lauenbruch. Es war ein reiches Dorf. Eine alte Chronik belegt, daß Lauenbruch neben Tostedt an der Spitze der Steuerzahler im Amt Harburg stand.

Milchwirtschaft und Viehzucht auf den saftigen Weiden der Süderelbmarsch waren das Gold der Bauern. Zum Absatz der Produkte richteten die Schiffer den täglichen Milch-Ewer-Dienst ein. In vielstündigen Reisen durch Süderelbe und Köhlbrand, segelten sie Milch, Butter und Käse zu den Hanseaten. Im Winter, wenn Elbe und Köhlbrand zugefroren waren, übernahmen Kutschen und Schlittengespanne diesen Frischedienst.

Im östlichen Teil Lauenbruchs waren Schiffer und Fischer zu Hause. Sie hatten hier ihren kleinen Fischereihafen. Auch Fische waren deshalb für Lauenbruch immer Gold wert. In schlechten Zeiten waren sie ein gutes Tauschobjekt. Dieser kleine Fischereihafen wurde in der Nacht vom 29. zum 30. September 1879 sehr unsanft aus seiner beschaulichen Ruhe gerissen. Frühmorgens um halb drei Uhr explodierte
mit starker Druckwirkung ein Elbschiff, welches mehrere 100 Zentner Pulver aus einer Fabrik in
Walsrode geladen hatte. Obwohl das Schiff auf der anderen Seite der Elbe, am Reiherstieg gelegen hat, gab es schwere Schäden in Lauenbruch, insbesondere im sogenannten Fischerdorf.  Auch ein Toter und zahlreiche Verletzte waren zu beklagen. Die Druckwelle der Explosion war so stark, daß auch in Harburg derartig viele Fensterscheiben eingedrückt wurden, daß Glaser zur Beseitigung der Schäden von
auswärts abgefordert werden mußten.

Für die Harburger Bürger war die Explosion ein Beispiel, der ihren Protest gegen die ständigen
Transporte von Pulver und Dynamit durch die Stadt, mit Nachdruck zu wiederholen. Diesmal
mit Erfolg. Die preußische Regierung ordnete an, daß derartige Transporte künftig über Francop
zu leiten seien. Die Beladungsstelle in Wilhelmsburg wurde aufgelöst.

(Text wird fortgesetzt, bei Interesse anfragen)


Eventuell folgt demnächst ein Fremdtext mit dem Titel "Geboren in Lauenbruch".



Lindenhof



→ Gaststätte Lohmanns Park und Gaststätte Lindenhof in Heimfeld



Lohmanns Park


 
   
Luftexpreß, Harburger



→ Harburger Luftexpreß



Lutherkirche








Die Lutherkirche

Die Lutherkirche wurde in den Jahren 1905/06 von Konsistorialbaumeister
Prof. Dr. Ing. e. h. Karl Mohrmann, Hannover, für die neugegründete Kirchengemeinde Eißendorf, am
Kirchenhang 21 gebaut. Die 358 Sitzplätze umfassende Kirche wurde am 08. April 1906 geweiht.

Das Pastorat entstand bereits 1905. Ein Gemeindehaus erhielt die Kirchengemeinde Eißendorf 1930.

Auch diese Kirche blieb im Zweiten Weltkrieg von Bombenschädn nicht ganz verschont.
Nach einer behelfsmäßigen Reperatur konnte sie aber schon 1948 wieder genutzt werden.
Nach Normalisierung der Verhältnisse nach dem Krieg, wurde die Kirche wieder so instand gesetzt,
wie sie von Prof. Mohrmann 1906 errichtet worden war.

 


Mädchenschule, Höhere


► Höhere Mädchenschule


   
Major von Bissing















Major Ferdinand von Bissing, an den ein Denkmal auf dem Schwarzenberg errinnert,
kam Anfang des 19. Jahrhunderts als Soldat nach Harburg. Er war stellvertretender
Kommandeur des 12. Linien-Infanterie-Bataillons des Königreichs Hannover, das
auf dem Schwarzenberg, der damals noch öd und leer war, exerzierte.

Mit seinen Soldaten begann Major von Bissing 1835 die Begrünung des Schwarzenberges.
Er ließ Terrassen, Rasenflächen und Wege anlegen, Bäume und Sträucher pflanzen und -
er war schließlich Soldat - den Kanonenplatz anlegen. Was von Bissing, den es mehr zufällig
nach Harburg als Garnisonstadt verschlagen hatte und der privat in der Mühlenstraße wohnte,
dazu bewogen hatte, ist nicht überliefert. Vielleicht war er der erste Grüne, oder gar ein grüner
Realo, vielleicht hat aber auch seine aus Mecklenburg stammende Frau Henriette, eine damals
bekannte Romanschriftstellerin, ihren Mann beeinflußt.

Überliefert ist aber, daß sein Vorgesetzter überhaupt kein Verständnis für sein Tun hatte. Er hat ihn 1837
kurzerhand nach Nienburg an der Weser strafversetzt, wo er 1856 im Alter von 69 Jahren verstorben ist.

Etwa 1845 schuf die Schützengilde zum Gedenken an Major von Bissing einen Pavillon, die
,,Bissing Höhe". Als dieser 1862 baufällig wurde, errichteten sie das heutige Bissing-Denkmal.

 

       
Mamufakturen















wie
Kattundruckerei,
Lohgerbereien,
Puderfabriken,
Seidenbandwebereien,
Segelmacherei,
Spinnereien,
Tabakfabriken,
Wachs- und Leinenbleichen,
Wollkämmereien,
Ziegelei,
Zuckersiederei, 
waren in Harburg an der Elbe ansässig.


 

   
   
Marmstorf

 














































Marmstorf

Der Ursprung des Dorfes Marmstorf liegt etwas im Dunkeln, denn genauere Angaben über seine
Gründung liegen nicht vor. Urnenfunde zwischen Marmstorf und Appelbüttel haben aber ergeben,
daß eine erste Besiedelung bereits 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung stattfunden hat. in alten
Urkunden wird Marmstorf auch unter den Namen "Marmelstorpe", "Marmeldestorpe", "Mermestorpe"
oder "Marmboldestorp" erwähnt. Der Ortsname wurde ursprünglich, so wird vermutet, von einem
Personennamen abgeleitet.

Marmstorf gehörte einst zum Gau Moswiddi (Moisburg). Später kam es zur Vogtei Höpen. Der
Dorfzehnte gehörte dem Grafen von Wallmoden-Eimborn, der viele abgabepflichtige Höfe im jetzigen
Landkreis Harburg besaß.

,,Marmstorf lieget von Harburg südwärts eine geringe halbe Meile an der Heerstraße, so nach Soltau
und dem Stift Vehrden gehet und vor dem Eyßendorfer Holze, hat 8 Höfener, 3 große und 3 kleine
oder Brink-Köter, deren Feldmark sich an das Langenbecker, Sinstorffer, Beckedorfer, Appelbüttler
(Feld) und das Eyßendorfer Holtz erstrecket."

So steht es im Harburger Erbregister vom 1667."

Marmstorf, zusammem mit Appelbüttel und Lürade eine selbstständige Gemeinde, war ein etwas
verschlafenes Nest. Die spätere Gastwirtschaft "Eddelbüttel" war ursprünglich Postscheune. Mit
Vollendung der zu Anfang des 19. Jahrhunderts durch Napoleon gebauten Bremer Landstraße, verlor
aber auch der mitten durch Marmstorf führende alte Postweg seine Bedeutung.

Wie für viele andere, wurde auch für dieses Dorf die Nähe zu Harburg zum Schicksal. Ob positiv oder
negativ, das kommt sicherlich auf den jeweiligen Standpunkt an. 1814, als die in Harburg
eingeschlossenen Franzosen verzweifelte Ausfälle wagten und vor allem auch nach Lebensmitteln
suchten, wurde Marmstorf fast vollständig niedergebrannt. Dies geschah auf den ausdrücklichen
Befehl des Marschalls Davoust. Am 28. März 1814 gingen in wenigen Stunden die Ortschaften
Marmstorf und Appelbüttel in Flammen auf. Beim späten Wiederaufbau, so behaupten zumindest die
Chronisten, entstanden (im Verhältnis zur Einwohnerzahl) viele gut florierende Gaststätten. Sie
kamen den damaligen Freizeitbedürfnissen, nicht nur der Harburger Bevölkerung entgegen.
Marmstorf entwickelte sich dadurch zu einer blühenden Gemeinde.

Das Schicksal schlug 1937 erneut zu. Mit dem Großhamburg-Gesetz wurde Marmstorf Landesteil,
damals noch Gau, Hamburgs und damit auch ein Teil des Bezirkes Harburg. Das führte dazu, daß 
Marmstorf zur beliebten Wohnlandschaft der Harburger wurde. Im Stile der Zeit entstanden hier,
insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg, kleine Einfamilien- oder Reihenhäuser.

Mittelpunkt der Gemeinde ist der Feuerlöschteich, im Volksmund auch Schulteich genannt.
Ursprünglich gehörte dieser Teich zum Hof des Gemeindevorstehers und Gastwirtes Christoph
Eddelbüttel. Nach seinem Tod 1930 übereignete ihn sein Sohn, der damals noch selbstständigen
Gemeinde. Zu dieser Zeit trieben noch Karpfen und Schleie ihr Spiel im Wasser dieses Teiches, der
manchmal auch den Marmstorfer Schützen, nach durchzechter Schützenfestnacht, zur Abkühlung, in
voller Montour, gedient haben soll. 
 
 

   
Mergellstraße






Die Mergellstraße erhielt diesen Namen 1950 nach Arnold Eduard Mergell, geb 27.07.1855
in Harburg, 05.03.1929 in Hamburg. Arnold Mergell gründete 1896 zusammen mit Max
Brinckman  und Carl Laue, der später ausschied, die "Harburger Leinöl- und Firnisfabrik
Brinckman & Co. G. m. b. H.", bis vor kurzem "Harburger Ölwerke Brinckman und Mergell"
(HOBUM), heute "Cagill", die jüngste in der Reihe der Harburger Ölgroßmühlen. bis 1895
war Arnold Mergell Apotheker und Besitzer der Harburger Ratsapotheke, die schon seinem
Vater gehörte. Von 1926 bis 1950 hieß  die Straße "Beethovenstraße".






   
Moorstrasse






Die Moorstrasse im Jahre 1908

Vom unteren Bildrand zur Mitte verläuft die Moorstrasse,
sie mündet in die Hannoversche Strasse (In der Bildmitte, von Links nach Rechts).
Das Gebäude mit dem Dachreiter (Turm) war das Bahnhofs-Hotel, Moorstrasse 12.
Das große rotbraun colorierte Gebäude, neben dem Schornstein ist der 3. Harburger Bahnhof.
Der Schornstein gehört zur PHOENIX (Reifen, Gummistiefel, Tennisbälle u. v. m.).
Das (relativ) freie Gelände in der Bildmitte war später, 1919 bis 1923,
der Kohlenwaschplatz des Bergwerkes Robershall in der Emme
(wie die Haake ein Teil der Harburger Berge).



   
Mühlenweg
→ Eißendorfer Mühlenweg
   
   
   
Nagel´s Tivoli → Appel´s Tivoli
   
   
   
Nartenstraße










          Die Nartenstraße wurde
1950 nach dem Harburger Strombaudirektor und Geheimen Baurat Georg Narten, geboren 30. 06.
1853 in List bei Hannover, gestorben 30. 03.
1933 in Breslau, benannt. Unter seiner Oberleitung wurde die "Alte Harburger Elbbrücke" erbaut.

          Vor
1950 hieß diese Straße seit
1883 Hamburger Straße, davor Harburger Chaussee. Der Teil zwischen Westlichem und Östlichem
          Bahnhofskanal hieß seit
1873 Neuländer Straße, bis
1928 Staatsbahnhof, und
1928 bis
1950 Hamburger Straße. Der Westliche Bahnhofskanal war ursprünglich das die Stadt im Osten
          begrenzende Fleet, wie es im Westen der Kaufhauskanal war.



   
Neue Elbbrücke



1897-99, 30. September eingeweiht.



   
Postamt, Kaiserliches



→ Kaiserliches Postamt



Ratskeller



Schlossstrasse Nr. 4



   
Rönneburg



1937 eingemeindet.



   
Salpeterfabrik
Franke & Eger



1894 gegründet.




   
Sand








   
Sankt Johanniskirche
1892-94 erbaut.
   
Schlachthaus, Städtisches → Städtisches Schlachthaus
   
Schloß, Harburger Harburger Schloß
   
Schule Woellmerstraße Bertholdschule
   
Stadtgärtner F. G. Hölscher
→ Hölscher, Stadtgärtner
   
Städtisches Schlachthaus 1891-93 erbaut.
   
Stadtkrug


















Der Stadtkrug

Etwa um die Jahrhunderwende entstand in der Wilstorfer Straße 56 Ecke Feldstraße, heute
Kalischerstraße, die Hasenbein´sche Gastwirtschaft "Central Halle" mit einem Theatersaal. In diesem
Theatersaal eröffnete am 23. August 1906 Paul Lüders ein Kino, das "Central Theater lebender
Photographien", mit 370 Sitzplätzen. Bis 1931 kamen überwiegend Stummfilme zur Aufführung,
Tonfilme wurden erstmals im Oktober 1931 vorgeführt. In den 1930er Jahren, nach einem Wechsel
des Besitzers, hieß das Kino "Zentrum". Besitzer war jetzt Hans Overbeck aus Hamburg, dem auch die
"Schauburg" in der Neue(n) Straße 41 gehörte.

Die Gaststätte "Central Halle" wurde ab etwa 1912 von Alois Moser und etwa ab 1925, vermutlich bis
zum Ende des Zweiten Weltkrieges, von Heinrich Ehlbeck geführt. Während das "Zentrum" im Zweiten
Weltkrieg ein Opfer der Bomben und als Kino nicht wieder aufgebaut worden ist, blieb die Gaststätte
leidlich erhalten. Nach Beseitigung der Bombenschäden, der Besitzer hieß jetzt Fritz Gemeinhardt,
wurde aus ihr um 1950 der "Stadtkrug" mit Spiritiosen- und Weinimport. Ein Umbau etwa 1970
brachte das Ende der Gaststätte. An seiner Stelle entstanden mehrere Einzelhandelsgeschäfte.
 

 
   
Stadttheater

















Theater in Harburg

Theater in Harburg, das gibt es schon seit dem Mittelalter. Danals, - und weit bis in das 19.
Jahrhundert hinein, - war das eine Angelegenheit fahrender Truppen, sie machten hier ein
paar Tage Station und boten meist recht "derbe" Kunst.

Am 1. September 1801 wurde dem Bürgermeister von der Regierung zu Braunschweig-Lüneburg
ein Gastspiel einer Theatergruppe angeboten, das die Harburger mit Opern und Schauspiel
zu erfreuen gedachte. In Harburg war man aber damals noch nicht auf Schauspiel und schon
garnicht auf Oper eingestellt. Deshalb hat der Bürgermeister das Angebot unter Anderem
auch mit der Begründung abgelehnt: "Die Stadt sei nur klein und habe daher nur eine
zahlenmäßig geringe Oberschicht. Überdies fehle es hier ganz an einem Gebäude, das zu
theatralischen Vorstellungen eingerichtet und paßlich wäre." Diese ablehnende Haltung auf
Anfragen der Oberbehörde hielt noch etliche Jahre an, weil, so der Rat der Stadt: "In der
Regel von herumreisenden Schauspieler-Gesellschaften in manchem Betracht keine heilsamen
Folgen für die Moralität zu erwarten sind. "

Die Errichtung eimes "Schauspielhauses" wurde in Harburg erstmals im Jahre 1812 erwogen, ...

(Text wird fortgesetzt, bei Interesse anfragen)
 

   
Theater in Harburg → Stadttheater
   
Thörl-Brummen






Der ehemals auf dem Platz vor der ehemaligen Handwerkskammer errichtete Brunnen war ein
Geschenk des Kommerzienrates Friedrich Thörl an die Stadt Harburg. Deshalb der Name Thörlbrunnen.
Er wurde von Prof. Rudolf Vogel, Berlin-Charlottenburg geschaffen und am 10. Juni 1914 eingeweiht.

Der Platz auf dem der Thörlbrunnen ursprunglich errichtet worden war, hieß von 1876 bis 1910
"Marktplatz" Vorher seit 1860 "Markt" und "Am Markte". Um 1970 mußte der Brunnen der Verbreiterung
der Knoopstraße zum Teil des "Harburger Ringes" weichen, Er wurde etwa 1980 auf dem Platz zwischen
Standesamt (ehemals Hanwerkskammer) um Helms-Museum, 1980 "Museumsplatz" benannt, in einer
etwas sparsameren Form wieder aufgebaut.



 
   
Unter den vier Linden → Boye´s Gasthaus
   
   
   
Vereinsweg

Wie der Titel der Ansichchtskarte verrät lag der Vereinsweg in der Haake.

(...später mehr;-)





   
   
   
Werderstraße


→ Grupenstraße









   
   
   
Wilstorfer Krug






Über den Wilstorfer Krug fand ich folgendes:
Im "... Führer durch Harburg ... 1907", Seite XIII, Gast-, Schänk-
und Restaurationswirtschaften., - Blume, Winsenerstr. 51 -
Im "PHARUS-PLAN HARBURG 1912" lagen die Nummern 42 bis 52 zwischen der heutigen Tankstelle (40?) und dem Haus in dem das Dänische Bettenlager (52?) war.
Ein Grundstück weiter vom Dänischen Bettenlager Richtung Tankstelle war der Wilstorfer Krug, der durch einen Fußweg mit dem Wilstorfer Hof verbunden war.







   
   
   
Woellmerstraße, Schule



→ Bertholdschule



   
Zum Goldenen Engel



Schloßstr. 28



   
Zur Deutschen Eiche



Zur Deutschen Eiche, Rönneburg

Der Bauunternehmer Georg Sattig baute 1905 an der Eiche,  dem sogenannten
Osterkamp, eine Gastwirtschaft mit Kegelbahn. Er nannte sie "Zur Deutschen Eiche".
Ab dem 1. April 1905 bestanden in Rönneburg damit
drei Gastwirtschaften.

Bis zum Ersten Weltkrieg war aus der einfachen Gaststätte ein Gast- und Kurhaus
geworden. Seit 1919, bis zu seinem Abriss war das Gast- und Kurhaus Heimstatt
des Rönneburger Kegelvereins "Drei Dicke".


   
   
   
Zur Elbburg



Gaststätte "Zur Elbburg", Hafenbezirk 22 (Nach dem Zweiten Weltkrieg: Hafenbezirk 9)
Die Gastwirte waren:
              ca. 1904 - 1916  Rudolf Bredfeld
                    1917 - 1939  Henny Brandt
              nach dem 2. WK  Elsa Lau
wann aufgegeben, ist nicht zu ermitteln. (Das Haus wurde 1974 abgerissen.)





   
   
   
Zur Goldenen Wiege

















Die Goldene Wiege

         In einem 1885 von der Dankwert´schen Buchhandlung in Harburg herausgegebenen
         Wanderführer durch die Haake, werden schon die "Goldene Wiege" und "Brunnenthal"
         genannt. Allerdings nicht als Gaststätten, sondern als markante Punkte in der Landschaft.
         Die  Gaststätten, die diese Namen führten wurden erst etwa 10 Jahre nach Erscheinen des
         Wanderführers errichtet.

         ...

         Der aus Lüneburg stammende Gastwirt Carl Staunau eröffnete
1893 in der Heimfelder Strasse 131, am Eingang zum königlichen Forst Haake, eine Gaststätte.
         Er gab ihr Standortbedingt den Namen "Zur Goldenen Wiege".
         ...
         Auf Carl Staunau folgten
1902 dessen Witwe E. Staunau und
1909 sein Sohn F. Staunau.
1911 Karl Staunau
(ein Enkel des Gründers), laut Adressbuch 1911.
         ...
         ... etwa
1920, hat die Familie Staunau das Lokal an den Gastwirt Otto Flügge verpachtet. Erst
1934 ging es wieder in den Besitz von Karl Staunau, zusammen mit einem stillen Teilhaber, über.

         ...
 
   
   
   



   
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Harburger Straßennamen *


(* Ich führe hier nur Straßennamen auf die im Zusammenhang mit meinen
Ansichtskarten stehen - alle anderen finden Sie mit ihrer Suchmaschine.)

Gestern:

Gestern:

Heute:

1. Bergstrasse

  Schwarzenbergstraße

1. Wilstorferstrasse

1. Wilstorferstrasse 69

1. Wilstorferstrasse 78



Bojes Gasthaus (mit Ausspann)

Hôtel Kaiserhof

Wilstorfer Straße

Lüneburger Straße ??

Lüneburger Straße ??

Am Brook

Am Deiche

Am Krummholzberg

Am Sand(e)



Brook

Harburger Rathausstraße

Krummholzberg

Sand

Brückenstrasse

  Großer Schippsee

Deichstrasse

  Deichhausweg (Wahrscheinlich ein Übersetzungsfehler: Weg zum (Vogel)haus am Teich.)

Elisenstrasse

Ernststrasse


Baererstraße

Ernst-Eger-Straße

Feldstrasse

Ferdinandstrasse


Kalischerstraße

Nöldekestraße

Hamburgerstrasse

Hermannstrasse

  Nartenstraße

Salzburger Häuser

Langelinie,_sogenannte

Langestrasse

Lindenstrasse

Blohmstrasse





Blohmstraße

Goldschmidtstraße

Julius-Ludowieg-Straße

Marxstrasse

Mühlenstrasse

Mühlenweg

  Reinholdstraße

Schloßmühlendamm

Eißendorfer Mühlenweg

Reesen-Berg




Reeseberg
(Die Straße Reeseberg erhielt diesen Namen 1889 nach der seit 1779
überlieferten Bezeichnung "Reesen-Berg" für diese Anhöhe.

Schlossstrasse

Schlossstrasse Nr. 27

Schlossstrasse Nr. 28

Schlossstrasse Nr. 29

Schlossstrasse Nr. 31

Schlossstrasse Nr. ??






Harburger Schloßstraße

Harburger Schloßstraße 5 - um 1750 erbaut, 1975 Abtragung und Wiederaufbau.

Harburger Schloßstraße 7 - 1742-43 erbaut, Gastwirtschaft "Zum goldener Engel".

Harburger Schloßstraße 9 -

Harburger Schloßstraße 13 - ab 1770 erbaut.

Harburger Schloßstraße 43 - um 1850 erbaut.

Schmidtstrasse   Anzengruberstraße
     



  Harburger Honoratioren

Eddelbüttel, Carl Eduard

(1832 - 1893) Bürgervorsteher und Zimmermeister

Hastedt, Wilhelm

(1835 - 1904) Kommerzienrat, Senator und Brauereibesitzer

Hölscher, Georg

(1866 - 1932) Gartenbaudirektor

Maret, Carl

(1829 - 1904) Kommerzienrat, Senator und Leiter der Gummifabrik

   



         
    Brook    
Chemische Fabrik Brook 1    
         
    Lindenstrasse    
         
Carl Timm Lindenstrasse 18      
         
    Lüneburgerstrasse    
         
      F. F. de Vlieger Lüneburgerstrasse 1
         
    Ernst Feuerhahn
F. L. Gruss, Stahlwaren

Lüneburgerstrasse 22
Lüneburgerstrasse 34

    SINGER_Co.
Nähmaschinen
Act._Ges.
Lüneburgerstrasse 18
         
    Neuestraße    
         
    [ # ] Restaurant H. F. C. Meyer Neuestraße 3
         
    Sand    
Central-Hotel Sand 9    
         
    Schloßstraße    
         
Zehrer & Petersen Schloßstraße 47      
         
Zum goldenen Engel Schloßstraße 28      
         
    1. Wilstorferstrasse    
         
Hotel Kaiserhof 1. Wilstorferstrasse Nr. 2      
         
      F. C. Bertram Lüneburgerstrasse 41
         
      F. Priess
1. Wilstorfer Str. 55
         
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