 | Ansichtskarten aus Harburg (Elbe) | |
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Da durch Harburg zahlreiche Stadtrundgänge angeboten werden, könnten die Ansichtskarten und Texte schon mal als Vorabinformationen dienen.
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1. Harburger Bahnhof
2. Harburger Bahnhof
3. Harburger Bahnhof
3. Harburger Rathaus
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1847 erbaut (Der "Neue" 1. Harburger Bahnhof diente noch bis in die 1970er Jahre als Güterbahnhof.) [► AK Neue Klappbrücke.]
1872 erbaut (Nach der Eröffnung des 3. Harburger Bahnhofs wurde auch dieser zum Güterbahnhof.)
1897 erbaut (Ist bis heute " Harburg - Hauptbahnhof".)
1889-92 erbaut
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Altenwärder / Altenwerder

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Vom ursprünglichen Altenwärder / Altenwerder existiert nach jahrelangem Leerstand nur noch die Kirche und der Friedhof !
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Altenwerder, Hafen

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(Text folgt ...)
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Appelbüttel

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(Text folgt ...)
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Bahnhof Unterelbe

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1881 eingeweiht.
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BALATROS
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BALATROS (war eine Gummiwarenfabrik) H. Rost & Co. GmbH & Co., 2100 Hamburg 90 (wahrscheinlich) Werkstraße
Produkte: Antriebsriemen, Förderbänder (Die feuerbeständigen Förderbänder bekamen sogar in Amerika eine Zulassung.), Gummischürzen, Keilriemen und vieles mehr.
Betriebliche Aktivität: Fußball-Betriebsmannschaft "BALATROS"
(z. Z. geht es nur um das einzige noch existierende Gebäude)
1911 wurde das Lagerhaus (Speicher) erbaut 1930 um einen Boden (Etage / Stockwerk) erweitert 1999 Abriss der restlichen Gebäude 2001 unter Denkmalschutz gestellt 2010 wird es nach 11 jährigem Leerstand einer neuen Nutzung zugeführt.
(wird erweitert 07/10)
(Weitere Angaben und Bilder als Belegmaterial finden Sie im Internet.)
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Bertholdschule

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Schule Woellmerstraße
von 1909 - 1933 Neue Mittelschule von 1933 - 1945 Bertholdschule
Die Schule, eröffnet 1909, und die Straße wurden nach dem Kaufhausschreiber Peter Woellmer, geboren am 21. 11. 1819 in Harburg, gestorben am 29. 03. 1904 ebenfalls in Harburg, benannt. Peter Woellmer hat sein gesamtes Vermögen 70 000 Mark als "Peter Woellmer Stiftung" der Stadt Harburg für wohltätige Zwecke zur Verfügung hinterlassen.
Während des Dritten Reiches hieß die Schule "Berthold Schule", zur Errinnerung an den Fliegrhauptmann Rudolf Woellmer, der sich während des Kapp-Putsches am 15. 03. 1920 in dieser Schule mit einer Horde rechtsradikaler Putschisten verschanzt hatte und von der aufgebrachten Harburger Bevölkerung, nach einem Verhör in der Gastwirtschaft "Zur Rennbahn" vor der Schule erschlagen wurde.
Internet: Ausführlichere Informationen zum Beispiel unter "Schule Woellmerstraße" oder "Harburger Blutsonntag".
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Bissing-Denkmal

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1862 errichtet.
→ Major von Bissing
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Brinkman & Mergell
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→ HOBUM
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Central-Hotel, Sand 9

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Der Hausplatz Sand 9, auf dem das Central-Hotel gestanden hat, wurde schon 1609 vom Harburger Herzog Wilhelm dem Harburger Bürger Hermann Cordes zusammen mit einem kleinen Höhler verkauft. Cordes erhielt das Privileg des freien Ausschankes von Wein und Bier nebst der Hökerei.
Um 1840 ließ der Am Deiche wohnende Holste, durch Zimmermann Tramm einen Neubau errichten. 1856 hatte es der Weinhändler Glave, von 1864 bis 1870 die Weinfirma Dunte & Heinken, 1878 Schwiering und Pagel in Besitz. 1884 hieß das Gasthaus Bremanns Hotel und seit 1888 Central-Hotel. Die späteren Besitzer waren Meyer, Rümland und ab 1930 Schneider.
An den Jahrmarkts- und Wochenmarkttagen war besonders starker Verkehr im Central-Hotel. In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Hotel wesentlich vergrößert und ein geräumiger Saal angebaut. Bis in die letzte Zeit seines Bestehens waren Hotel und Restaurant ein stark besuchter Treffpunkt der Harburger. Viele Vereine hielten hier ihre Sitzungen und geselligen Veranstaltungen ab.
Durch Bombenangriffe 1943 und 1945 wurde das Central-Hotel total zerstört.
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Dames, Wilstorferstr.

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Dames, Wilstorferstr., Harburg (1908-)
Dank den Gebrüdern Kumm aus Hamburg, www.harburg-an-der-elbe.de aus Harburg und dem Führer durch Harburg aus Papier: Im Hintergrund ist die "Jute". Links vom Photographen ist die Wilstorfer Str., rechts von ihm die Winsener Str.. In der unteren rechten Ecke ist die Georg Str.. An der "Jute"-Mauer entlang verläuft die Ferdinand Str., die links in die Süder Str. und rechts in den Reeseberg mündet. (Das Haus mit dem Cigarren-Geschäft Dames existiert nicht mehr.)
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Diakonissenhaus

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Unmittelbar hinter dem Kaufhaus an der sogenannten "Langelinie" (heute Blohmstraße) zwischen dem Ziegelwiesenkanal und dem Kaufhauskanal befand sich bis Anfang der 20. Jahrhunderts ein mehr als 100 Jahre altes Gebäude, das anfangs als Schulhaus diente. Später wurde es den Diakonissen zur Ausübung ihres Berufes überlassen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war aus dem Diakonissenhaus die früher sogenannte "Warteschule" für kleine Kinder geworden. Zuletzt benutzte die Stadt dieses Gebäude mit dem dahinter, unmittelbar am Brauerhof liegenden Platz als städtischen Bauhof, und zur Lagerung von Materialien aller Art.
Abriss in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts. Danach befanden sich das städtische Elektrizitätswerk und eine kleine Pumpstation der Kanalisation auf dem Gelände. Heute befindet sich hier ein Nachfolge-Unternehmen der H. E. W. (Hamburger Elektrizitäts Werke).
* Über den ehemaligen Standort des Diakonissenhauses gibt es mehrere Meinungen: Im [FdH 1907] stand es an der ("Lange(n)linie") Blohmstraße und wurde zwischen 1900 und 1907 abgerissen. Auf dem PHARUS-PLAN HARBURG 1912 und dem PHARUS-PLAN HARBURG 1930 wurde es mit Abbildung als Siechenhaus bezeichnet und stand an der Turnerstraße 13.
Das auf dieser Ansichtskarte abgelichtete Gebäude befand sich in der Turnerstraße 13.
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Eißendorfer Mühlenweg
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Der Eißendorfer Mühlenweg erhielt seinen Namen 1952. Er wurde vorher nur Mühlenweg genannt. Er führte von Eißendorf nach der Holländer-Windmühle von Hugo Thalenhorst, die Johannes Lüdemann 1904 pachtete und 1909 kaufte. Sie stand in der Bremer Straße 203 und wurde 1922 abgebrochen.
Bemerkung: Das auf meiner Ansichtskarte abgelichtete Haus vermute ich in der Hamburger Mühlenstraße/-weg. Handschriftliche Notiz: "Eißendorfer? Mühlenweg 11" In dem Gebäude waren ein Kolonialwarengeschäft und eine Wechselstube - also eher Hafennähe.
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Elbburg, Zur
Elbbrücke, Neue
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► Zur Elbburg
► Neue Elbbrücke
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Fährhaus, Harburger
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► Harburger Fährhaus
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Faustkämpfer

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Bronzegruppe von Eberhard Encke (1881-1936).
1912 auf der Berliner Kunstausstellung mit der "Goldenen Preussischen Staatsmedaille für Kunst" ausgezeichnet. Ein Abguss wurde in Berlin-Wilmersdorf aufgestellt, wurde während des zweiten Weltkrieges eingeschmolzen. Nachdem Diebe einen der Kämpfer absägten, wurde der zweite in Sicherheit gebracht. Der zweiter Abguß [gestiftet von Arnold Mergell 1913] kam nach Harburg an der Elbe.
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Gebrüder Schulz
Goldener Engel
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Maretstr. 1
→ Zum Goldenen Engel
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Harburger Fährhaus

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Das Harburger Fährhaus
Ganz in der Nähe der ersten Anlegestelle der Dampfschiffe, dort wo noch vor Jahren der Fährdampfer Hamburg - Harburg anlegte, am Dampfschiffsweg 21, steht das Harburger Fährhaus. Den ankommenden Besuchern präsentierte es sich als zwar kleines aber doch ansprechendes Gartenlokal mit gemütlicher- schattiger Veranda. Den Ausflugsgästen, die hier mit dem Dampfer ankamen, sollte die erste Rast nach der abenteuerlichen Seefahrt oder das Warten auf die Rückfahrt, so angenehm wie möglich gestaltet werden.
Der Harburger Chronist W. C. Ludewig schrieb im zweiten Band seiner Chronik "Geschichte der Stadt und des Schlosses Harburg": Dass 1844 am Dampfschiffweg in der Mitte von Dankers Hof, auf Vorschlag der Wirte vom Kanalplatz Heyer (König von Schweden) und Rüpke (Zum weißen Roß) erstmals das Harburger Fährhaus errichtet wurde. Die Eröffnung erfolgte am 20. Oktober 1844.
(wird fortgesetzt, 07/10)
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Harburger Luftexpreß

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Eine Drahtseilbahn für Harburg
Es ist wirklich kein Märchen, auch wenn dieser Text mit "Es war einmal" beginnen würde. Es gab in Harburg (an der Elbe) tatsächlich einmal eine Drahtseilbahn. Sie führte von einem Heidberg im Bereich des Frankenberges über den Tivoliberg, bis in eine große Ausschachtung der damaligen Staatsbahn hinter der ehemaligen Jutespinnerei und Weberei. Das war eine Strecke von annähernd zwei Kilometern Luftlinie. Diese "Luftbahn" wurde im September 1888, angetrieben von einer in der Ausschachtung der Bahn stehenden Lokomobile, in Betrieb gesetzt.
Dem Hamburger Unternehmer Claussen war nicht verborgen geblieben, dass Hamburg in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts einen neuen Hauptbahnhof erhalten sollte. Claussen verkaufte Kies, Sand und Steine, aus den ihm gehörenden Gruben. Er hatte auch ein Terrain am Frankenberg erworben, um den dort vorhandenen Kies und Sand abzubauen. Für den Abtransport hatte er sich eine Drahtselbahn ausgedacht, für die er beim Königlichen Landratsamt die Genehmigung beantragte.
Zuvor aber mußte noch eine Einigung mit den Grundeigentümern, über deren Grundstücke (meist Felder) die Bahn führen sollte, herbeigeführt werden. Erforderlich war ein 6 Meter breiter Feldstreifen. Claussen bot als Jahrespacht je Rute (je nach Land, zwischen 3 und 5 Metern) 7 1/2 Silbergroschen an. Entstehende Schäden sollten den Verpächtern gesondert vergütet werden.
Ein so "waghalsiges" Unternehmen konnte damals natürlich nicht so ohne weiteres genehmigt werden. Erst einmal bekam die Lüneburger Gendarmerie den Auftrag das Gelände in Bezug auf Sicherheit zu inspizieren. Dazu hat ein Lüneburger Fußgendarm folgendes notiert: "Diejenigen Höfner aus Wilstorf, welche gegen diese Bahnanlage sind, befürchten hauptsächlich, dass sich ihr Vieh im Felde und namentlich die Pferde bei Beackern des Landes und dergleichen, vor den in der Luft daherkommenden Drahtseilzügen scheuen werden und dabei Unheil herbeigeführt werde". Auch auf eine weitere Notwendigkeit wies der Gendarm noch hin: "Dort, wo die Luftbahn über öffentliche Wege fahren würde, müßten Schutzvorrichtungen (Schutzbrücken) hergestellt werden, so dass bei einem etwaigen Abfallen des Zuges oder einzelner Wagen vom Seil, Unfälle für Mensch und Tier vermieden werden".
Weil Wilstorf am 1. Juli 1888 in die Stadt Harburg eingemeindet wurde, mußte der Unternehmer Claussen seinen Antrag für den Betrieb der Drahtseilbahn noch einmal beim Harburger Magistrat wiederholen. Claussen verwies in diesem Antrag darauf, dass große Lieferverträge vorlägen und jeder Tag Verzögerung große Verluste bringen würde. Als Zweck der Bahn gab Claussen an: "Auf schnelle und rationelle Weise Sand, Kies und Steine der Staatsbahn zur Verfrachtung und zum Selbstverbrauch zuzuführen".
Die Dringlichkeit wurde von Harburgs Magistrat anerkannt und die Genehmigung sehr zügig erteilt, so dass der Betrieb der Bahn, nachdem Schutzbrücken über die Winsener Straße, den Kapellenweg, den Reeseberg und andere Gefahrenstellen gebaut waren, anlaufen konnte. Auch mit den Verpächtern und Eignern der überquerten Grundstücke konnte man sich relativ schnell auf der vorgeschlagenen Basis einigen. Die Luftbahn führte über den Tivoliberg hinweg an der "Jute", wie sie im Volksmund genannt wurde, vorbei und dann zur Entladung auf das Gelände der Staatsbahn. Der Unternehmer Claussen rechnete mit 150 000 Mark Kosten für diese Transportanlage. 60 bis 100 Arbeitskräfte sollen dort täglich beschäftigt sein.
In den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts wechselte die Luftbahn ihren Besitzer. Als dann 1897 der 3. Harburger Bahnhof (heute: Harburg-Hauptbahnhof) seiner Fertigstellung entgegen ging, wurde der Sandbedarf für die Harburger und Hamburger Bahnanlagen langsam geringer. Auch das Holz der Schutzbrücken war allmählich morsch geworden, so dass der Betrieb der Bahn nicht mehr rentabel aufrecht zu erhalten war. Sie wurde deshalb zum 1. Oktober 1904 gekündigt und im April 1905 abgebrochen.
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Harburger Schloß

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Teile des Schlosses aus dem 14.Jahrhundert - somit ältestes noch existierendes Gebäude Harburgs. Seit 1527 herzogliches Residenzschloß. 1644 während des Dreißigjährigen Krieges in die Befestigungsanlage einbezogen. Ab 1813 Sitz des Amtes Harburg 1898 an den Werftbesitzer R. Holtz verkauft. 1900 für Wohnzwecke umgebaut. 1972 wurde der Ostflügel abgerissen.
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Heideburg, Hausbruch

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Die Heideburg (Hausbruch)
Etwa um 1900, wurde am Ehestorfer Heuweg das Hotel und Ausflugsllokal "Alpenglocke"gebaut. Das war rund 20 Jahre vor dem Ausbau des Heuweges (im Jahre 1921) zu einer befahrbaren Straße. Aus dem Dasein des Hauses als Hotel und Ausflugslokal ist leider nur noch sehr wenig bekannt. Vermutlich hatte die Alpenglocke kein sehr langes Leben. Vermutlich hat es etwa 1910/12 einen Besitzerwechsel gegeben, Wanderführer aus dem Jahre 1912 erwähnen neben "Sennhütte" und "Bergpavillon", das Lokal mit dem Namen "Heideburg".
Im Jahre 1929 erwarb der Kirchenkreis Alt-Hamburg die Heidebrg als Jugendfreizeitheim. Zahlreiche Um-, An- und Ausbauten, zum Beispiel die Erweiterung um einen Saal, machen deutlich, das die Heideburg als Jugendfreizeitheim eine bewegte Vergangenheit hatte. Aus finanziellen Gründen mußte sich die Kirche allerdings 1983 von der Heideburg trennen. Neuer Besitzer des Grundstückes und der Gebäude wurde die Rudolf-Steiner-Schule, Harburg. Für rund 5 Millionen D-Mark wurde der reichlich verschachtelte Komplex, in die für Waldorfschulen typische Bauweise umgestaltet und vor allem erweitert, um für alle Harburger Waldorfschüler angemessene Schulräume zu erhalten.
Im Schuljahr 1985/86 konnte der Unterricht in der neuen Schule aufgenommen werden. Die seit 1979 währende Übergangsphase hatte damit für die Schule ein Ende.
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HOBUM

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Die HOBUM
Harburger Oelwerke Brinkman & Mergell
Die Harburger Oelwerke Brinkman & Mergell wurden 1896 von Arnold Mergell (bis 1895 Besitzer der Ratsapotheke), Max Brinkman und Carl Klaue, an der Seehafenstrasse als "Harburger Leinöl- und Firnisfabrik Brinkman & Co., G. m. b. H." gegründet. Sie war die jüngste in der Reihe der Harburger Oelgroßmühlen. Nach dem Tod von Carl Klaue, 1906, übernahmen die Mitbegründer Klaues Anteile und die G. m. b. H. wurde in die seit dem 1. Januar 1906 bestehende offene Handelsgesellschaft "Harburger Oelwerke Brinkman & Mergell (Hobum) überführt.
Die Firma stellte Oele und Fette aus Oelfrüchten des In- und Auslandes her.
In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges, ab dem 25. Oktober 1944, trafen 98 schwere und schwerste Bomben das Werk. Die entstandenen Schäden wurden unmittelbar nach Kriegsende soweit behoben, daß die Produktion im damals möglichen Rahmen wieder aufgenommen werden konnte. Seit etwa 1990 ist sie die letzte noch produzierende der einstigen Harburger Oelgroßmühlen.
(Die Chronik der HOBUM finden Sie im Internet.)
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Höhere Mädchenschule
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1901-02 erbaut.
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Hölscher, Stadtgärtner

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 [AK 1]
 [AK 2]
 [AK 3]
 [AK 4]
 [AK 5]
[AK 6]
 [AK 7]
 [AK 8]
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Ferdinand Georg Hölscher, 1866 - 1932 Stadtgärtner, später Stadtobergärtner und Gartenbaudirektor
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Vereinsberichte
Verein deutscher Gartenkünstler.
Niederschrift der Sitzung vom 11. August 1902.
...
Der Vorsitzende Der Schriftführer Klaeber. WeiÍs.
O r t s g r u p p e H a m b u r g
Am 31. Juli vereinigten sich die Mitglieder der Ortsgruppe recht zahlreich mit ihren Damen zu einem Ausfluge nach Harburg.
Die beiden Harburger Herren, H ö l s c h e r und H o f f hatten es in liebenswürdiger Weise übernommen, die ganze Sache bis in das kleinste vorzubereiten.
Mit dem Dampfschiff verlieÍsen wir um 1 Uhr N. Hamburg, um in Harburg [AK 1] um 2 Uhr in bereitstehende Wagen zu steigen und nach der Haake, Harburgs schönster Waldung im weiten Umkreis, zu fahren. Zuvor aber besichtigten wir noch die städt. Parkanlagen, den ,,Schwarzenberg" [AK 2], ein Stück von einem Höhenrücken des hannoverschen Landes. Dieser Schwarzenberg wurde im Anfang der vorigen Jarhunderts von einem dort garnisonierenden Major dicht mit Nutzhölzern bepflanzt, heute aber ist es unter der Leitung und nach den Plänen des Herrn Stadtgärtners H ö l s c h e r zu einer schönen Parkanlage umgewandelt worden. Herrliche Fernsichten sind hier geschaffen worden, ein wunderliebliches Panorama zeigt sich hier dem Beschauer. Über saftige Wiesen und Auen, von FluÍsläufen durchzogen, sieht man in der Ferne die beiden Städte Hamburg und Altona mit ihren majestätischen Türmen, das Blankeneser Elbufer mit seinen Villen. Von einem anderen Standpunkt aus erscheint Harburg mit seiner Umgebung. [AK 3] Auch der Baumbestand dieser Anlage ist ein schöner zu nennen und durch geschickten Ausbau besonders zur Geltung gebracht.
Von hier aus fuhren wir duch eine herrliche VillenstraÍse mit schönen Vorgärten, [AK 4] die meist von der Firma H ö l s c h e r & H o f f angelegt waren, nach der ,,Villa Hölscher". [AK 5] Wie immer die Gastfreundschaft im Hölscher´schen Hause gepflegt wird, so auch bei unserem Dortsein. Frau Hölscher selbst lieÍs es sich nicht nehmen, Erfrischungen zu reichen und uns den Aufenthalt so angenehm wie nur möglich zu machen.
Ein recht schönes Heim hat sich unser lieber H ö l s c h e r hier aufgebaut. Einfach aber vornehm, damit ist alles ausgedrückt, und so wie das Gebäude, so auch die gärtnerische Umgebung. Sehr geschickt und glücklich hat er die vorhandenen Scenerien einer gegenüberliegenden Parkanlage verwendet und dadurch herrliche Bilder geschaffen, die den Aufenthalt im Villengarten doppelt fesselnd und angenehm gestalten. Ein kleiner Springstrahl mit teichähnlichem Becken wirkt sehr angenehm und belebt die Umgebung.
Wir nahmen Abschied vom gastlichen Hause der Familie Hölscher und nach 3/4 stündiger Rast ging es nun per Wagen in die Haake. [AK 6]
Die Haake, eine groÍse fiskalische Waldung mit wunderschönem Baumbestand und sehr bewegtem Terrain, ist ein Ausflugsort vieler Anwohner der näheren und weiteren Umgebung Harburgs. 5 Stunden verweilten wir hier und versäumten nicht, Naturstudien zu machen, die sich hier in groÍser Fülle und Schönheit bieten. Wir sahen hier Scenarien, die uns an das idyllische Harzgebirge erinnerten, ein andermal fühlten wir uns in die sächsische Schweiz versetzt. Um 8 1/2 Uhr erwartete uns im Restaurant Wartburg [AK 7] in Hausbruch ein warmes Abendessen. An der von Herrn Hoff schön geschmückten Tafel mundeten Speise und Trank vortrefflich.
Unser verehrter Vorsitzender Herr K o o p m a n n nahm hier das Wort und dankte den beiden Herrn Hölscher und Hoff für ihre Liebenswürdigkeit und die Bemühungen, die ihnen durch unseren Besuch entstanden waren. Gleichzeitig hob er hervor, daÍs die soeben verlebten Stunden bei sämtlichen Beteiligten in freudiger Erinnerung bleiben würde. Nach der Tafel vereinte uns noch kurze Zeit ein Tänzchen, bis uns um 11 1/2 Uhr die elektrische StraÍsenbahn [AK 8] nach Hamburg zurückführte.
Wir trennten uns alle in dem BewuÍstsein, herrliche, schöne Stunden durchlebt zu haben. Mohr stellv. Schriftführer.
Bemerkung: Bin mir nicht sicher ob man sich auf den Vater, oder den Sohn, bezog. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Quelle: DIE GARTENKUNST 1902, Heft 9, Seite 171
Weitere Artikel finden Sie in Publikationen des Helms-Museums und im Internet.
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Weitere Projekte Hölscher´s:
"Stadtpark" (Text folgt, 07/10) "Schulgarten" (Text folgt, 07/10)
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Johanniskirche, St.
Jute-Spinnerei und Weberei
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► Sankt Johanniskirche
1883 gegründet.
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Kaiserliches Postamt
Kapp-Putsch
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1890, 15. November eingeweiht.
► Bertholdschule
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Kaufhaus

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Das 1827 erbaute (und umgesetzte) Harburger Kaufhaus ist das älteste Hafengebäude im gesamten Hamburger Hafengebiet. (Ein Kaufhaus ist vergleichbar mit einer heutigen Lagerhalle.)
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Landheim "Mudder Rieck"

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Landheim "Mudder Rieck", Fischbe(c)k
Mudder Rieck war eine Fischbeker Bauersfrau, deren Hof rechts vom heutigen Festplatz am Rostweg lag. In den 1920er Jahren war ihr Haus das Landheim "Mudder Rieck", ein wichtiger Anlaufpunkt für die Hamburger Jugend. Organisationen wie die "Arbeiterjugend " und die "Kinderfreunde", aber auch andere Organisationen für Jugendliche und Kinder machten Ausflüge in dieses Landheim. Schließlich lag Fischbek damals noch wei vor den Toren Hamburgs und war für Stadtkinder, die in engen Arbeitervierteln groß wurden, ein tolles Ferienerlebnis. Mudder Rieck war bis 1933 die Seele dieses Hauses. Dann wurde vor das idyllische Haus eine Jugendherberge gebaut.
Über das Leben von Mudder Rieck ist - wie so häufig bei Menschen, die sich für andere engagieren - leider kaum etwas bekannt geworden.
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Lauenbruch

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Lauenbruch
Zwischen Schloß,- Hafenbezirk und dem Moorburger Deich bestand seit Jahrhunderten das Bauern- und Fischerdorf Lauenbruch. Es war ein reiches Dorf. Eine alte Chronik belegt, daß Lauenbruch neben Tostedt an der Spitze der Steuerzahler im Amt Harburg stand.
Milchwirtschaft und Viehzucht auf den saftigen Weiden der Süderelbmarsch waren das Gold der Bauern. Zum Absatz der Produkte richteten die Schiffer den täglichen Milch-Ewer-Dienst ein. In vielstündigen Reisen durch Süderelbe und Köhlbrand, segelten sie Milch, Butter und Käse zu den Hanseaten. Im Winter, wenn Elbe und Köhlbrand zugefroren waren, übernahmen Kutschen und Schlittengespanne diesen Frischedienst.
Im östlichen Teil Lauenbruchs waren Schiffer und Fischer zu Hause. Sie hatten hier ihren kleinen Fischereihafen. Auch Fische waren deshalb für Lauenbruch immer Gold wert. In schlechten Zeiten waren sie ein gutes Tauschobjekt. Dieser kleine Fischereihafen wurde in der Nacht vom 29. zum 30. September 1879 sehr unsanft aus seiner beschaulichen Ruhe gerissen. Frühmorgens um halb drei Uhr explodierte mit starker Druckwirkung ein Elbschiff, welches mehrere 100 Zentner Pulver aus einer Fabrik in Walsrode geladen hatte. Obwohl das Schiff auf der anderen Seite der Elbe, am Reiherstieg gelegen hat, gab es schwere Schäden in Lauenbruch, insbesondere im sogenannten Fischerdorf. Auch ein Toter und zahlreiche Verletzte waren zu beklagen. Die Druckwelle der Explosion war so stark, daß auch in Harburg derartig viele Fensterscheiben eingedrückt wurden, daß Glaser zur Beseitigung der Schäden von auswärts abgefordert werden mußten.
( Text wird fortgesetzt, 07/10 )
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Luftexpreß, Harburger
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► Harburger Luftexpreß
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Mädchenschule, Höhere
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► Höhere Mädchenschule
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Major von Bissing

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Major von Bissing, an den ein Denkmal auf dem Schwarzenbeg errinnert, kam Anfang des 19. Jahrhunderts als Soldat nach Harburg. Er war stellvertretender Kommandeur des 12. Linien-Infanterie-Bataillons des Königreichs Hannover, das auf dem Schwarzenberg, der damals noch öd und leer war, exerzierte.
Mit seinen Soldaten begann Major von Bissing 1835 die Begrünung des Schwarzenberges. Er ließ Terrassen, Rasenflächen und Wege anlegen, Bäume und Sträucher pflanzen und - er war schließlich Soldat - den Kanonenplatz anlegen. Was von Bissing, den es mehr zufällig nach Harburg als Garnisonstadt verschlagen hatte und der privat in der Mühlenstraße wohnte, dazu bewogen hatte, ist nicht überliefert. Vielleicht war er der erste Grüne, oder gar ein grüner Realo, vielleicht hat aber auch seine aus Mecklenburg stammende Frau Henriette, eine damals bekannte Romanschriftstellerin, ihren Mann beeinflußt.
Überliefert ist aber, daß sein Vorgesetzter überhaupt kein Verständnis für sein Tun hatte. Er hat ihn 1837 kurzerhand nach Nienburg an der Weser strafversetzt, wo er 1856 im Alter von 69 Jahren verstorben ist.
Etwa 1845 schuf die Schützengilde zum Gedenken an Major von Bissing einen Pavillon, die ,,Bissing Höhe". Als dieser 1862 baufällig wurde, errichteten sie das heutige Bissing-Denkmal.
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Marmstorf
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Marmstorf
Der Ursprung des Dorfes Marmstorf liegt etwas im Dunkeln, denn genauere Angaben über seine Gründung liegen nicht vor. Urnenfunde zwischen Marmstorf und Appelbüttel haben aber ergeben, daß eine erste Besiedelung bereits 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung stattfunden hat. in alten Urkunden wird Marmstorf auch unter den Namen "Marmelstorpe", "Marmeldestorpe", "Mermestorpe" oder "Marmboldestorp" erwähnt. Der Ortsname wurde ursprünglich, so wird vermutet, von einem Personennamen abgeleitet.
Marmstorf gehörte einst zum Gau Moswiddi (Moisburg). Später kam es zur Vogtei Höpen. Der Dorfzehnte gehörte dem Grafen von Wallmoden-Eimborn, der viele abgabepflichtige Höfe im jetzigen Landkreis Harburg besaß.
,,Marmstorf lieget von Harburg südwärts eine geringe halbe Meile an der Heerstraße, so nach Soltau und dem Stift Vehrden gehet und vor dem Eyßendorfer Holze, hat 8 Höfener, 3 große und 3 kleine oder Brink-Köter, deren Feldmark sich an das Langenbecker, Sinstorffer, Beckedorfer, Appelbüttler (Feld) und das Eyßendorfer Holtz erstrecket."
So steht es im Harburger Erbregister vom 1667."
Marmstorf, zusammem mit Appelbüttel und Lürade eine selbstständige Gemeinde, war ein etwas verschlafenes Nest. Die spätere Gastwirtschaft "Eddelbüttel" war ursprünglich Postscheune. Mit Vollendung der zu Anfang des 19. Jahrhunderts durch Napoleon gebauten Bremer Landstraße, verlor aber auch der mitten durch Marmstorf führende alte Postweg seine Bedeutung.
Wie für viele andere, wurde auch für dieses Dorf die Nähe zu Harburg zum Schicksal. Ob positiv oder negativ, das kommt sicherlich auf den jeweiligen Standpunkt an. 1814, als die in Harburg eingeschlossenen Franzosen verzweifelte Ausfälle wagten und vor allem auch nach Lebensmitteln suchten, wurde Marmstorf fast vollständig niedergebrannt. Dies geschah auf den ausdrücklichen Befehl des Marschalls Davoust. Am 28. März 1814 gingen in wenigen Stunden die Ortschaften Marmstorf und Appelbüttel in Flammen auf. Beim späten Wiederaufbau, so behaupten zumindest die Chronisten, entstanden (im Verhältnis zur Einwohnerzahl) viele gut florierende Gaststätten. Sie kamen den damaligen Freizeitbedürfnissen, nicht nur der Harburger Bevölkerung entgegen. Marmstorf entwickelte sich dadurch zu einer blühenden Gemeinde.
Das Schicksal schlug 1937 erneut zu. Mit dem Großhamburg-Gesetz wurde Marmstorf Landesteil, damals noch Gau, Hamburgs und damit auch ein Teil des Bezirkes Harburg. Das führte dazu, daß Marmstorf zur beliebten Wohnlandschaft der Harburger wurde. Im Stile der Zeit entstanden hier, insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg, kleine Einfamilien- oder Reihenhäuser.
Mittelpunkt der Gemeinde ist der Feuerlöschteich, im Volksmund auch Schulteich genannt. Ursprünglich gehörte dieser Teich zum Hof des Gemeindevorstehers und Gastwirtes Christoph Eddelbüttel. Nach seinem Tod 1930 übereignete ihn sein Sohn, der damals noch selbstständigen Gemeinde. Zu dieser Zeit trieben noch Karpfen und Schleie ihr Spiel im Wasser dieses Teiches, der manchmal auch den Marmstorfer Schützen, nach durchzechter Schützenfestnacht, zur Abkühlung, in voller Montour, gedient haben soll.
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Moorstrasse

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Die Moorstrasse im Jahre 1908
Vom unteren Bildrand zur Mitte verläuft die Moorstrasse, sie mündet in die Hannoversche Strasse (In der Bildmitte, von Links nach Rechts). Das Gebäude mit dem Dachreiter (Turm) war das Bahnhofs-Hotel, Moorstrasse 12. Das große rotbraun colorierte Gebäude, neben dem Schornstein ist der 3. Harburger Bahnhof. Der Schornstein gehört zur PHOENIX (Reifen, Gummistiefel, Tennisbälle u. v. m.). Das (relativ) freie Gelände in der Bildmitte war später, 1919 bis 1923, der Kohlenwaschplatz des Bergwerkes Robershall in der Emme (wie die Haake ein Teil der Harburger Berge).
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Mühlenweg
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→ Eißendorfer Mühlenweg
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Neue Elbbrücke
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1897-99, 30. September eingeweiht.
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Postamt, Kaiserliches
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→ Kaiserliches Postamt
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Ratskeller
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Schlossstrasse Nr. 4
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Rönneburg
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1937 eingemeindet.
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Salpeterfabrik Franke & Eger
Sankt Johanniskirche
Schlachthaus, Städtisches
Schloß, Harburger
Schule Woellmerstraße
Stadtgärtner F. G. Hölscher
Städtisches Schlachthaus
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1894 gegründet.
1892-94 erbaut.
→ Städtisches Schlachthaus
→ Harburger Schloß
→ Bertholdschule
→ Hölscher, Stadtgärtner
1891-93 erbaut.
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Woellmerstraße, Schule
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→ Bertholdschule
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Zum Goldenen Engel
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Schloßstr. 28
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Zur Deutschen Eiche

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Zur Deutschen Eiche, Rönneburg
Der Bauunternehmer Georg Sattig baute 1905 an der Eiche, dem sogenannten Osterkamp, eine Gastwirtschaft mit Kegelbahn. Er nannte sie "Zur Deutschen Eiche". Ab dem 1. April 1905 bestanden in Rönneburg damit drei Gastwirtschaften.
Bis zum Ersten Weltkrieg war aus der einfachen Gaststätte ein Gast- und Kurhaus geworden. Seit 1919, bis zu seinem Abriss war das Gast- und Kurhaus Heimstatt des Rönneburger Kegelvereins "Drei Dicke".
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Zur Elbburg

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Gaststätte "Zur Elbburg", Hafenbezirk 22 (Nach dem Zweiten Weltkrieg: Hafenbezirk 9) Die Gastwirte waren: ca. 1904 - 1916 Rudolf Bredfeld 1917 - 1939 Henny Brandt nach dem 2. WK Elsa Lau wann aufgegeben, ist nicht zu ermitteln. (Das Haus wurde 1974 abgerissen.)
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Berichtigungen sind erwünscht! Meine e-mail - Adresse* steht als "Wasserzeichen" auf (fast) jeder Ansichtskarte. |
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Ansonsten befindet sich ein Kontaktformular auf den Unterseite "Kontakt ...". |
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Harburger Straßennamen *
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(* Ich führe hier nur Straßennamen auf die im Zusammenhang mit meinen Ansichtskarten stehen - alle anderen finden Sie mit ihrer Suchmaschine.)
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Gestern:
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Gestern:
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Heute:
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1. Bergstrasse
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Schwarzenbergstraße
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1. Wilstorferstrasse
1. Wilstorferstrasse 69
1. Wilstorferstrasse 78
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Bojes Gasthaus (mit Ausspann)
Hôtel Kaiserhof
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Wilstorfer Straße
Lüneburger Straße ??
Lüneburger Straße ??
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Am Brook
Am Deiche
Am Krummholzberg
Am Sand(e)
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Brook
Harburger Rathausstraße
Krummholzberg
Sand
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Deichstrasse
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Deichhausweg (Wahrscheinlich ein Übersetzungsfehler: Weg zum (Vogel)haus am Teich.)
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Elisenstrasse
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Baererstraße
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Ferdinandstrasse
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Nöldekestraße
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Hamburgerstrasse
Hermannstrasse
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Nartenstraße
Salzburger Häuser
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Langelinie,_sogenannte
Lindenstrasse
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Blohmstrasse
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Blohmstraße
Julius-Ludowieg-Straße
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Marxstrasse
Mühlenstrasse
Mühlenweg
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Reinholdstraße
Schloßmühlendamm
Eißendorfer Mühlenweg
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Reesen-Berg
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Reeseberg (Die Straße Reeseberg erhielt diesen Namen 1889 nach der seit 1779 überlieferten Bezeichnung "Reesen-Berg" für diese Anhöhe.
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Schlossstrasse
Schlossstrasse Nr. 27
Schlossstrasse Nr. 28
Schlossstrasse Nr. 29
Schlossstrasse Nr. 31
Schlossstrasse Nr. ??
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Harburger Schloßstraße
Harburger Schloßstraße 5 - um 1750 erbaut, 1975 Abtragung und Wiederaufbau.
Harburger Schloßstraße 7 - 1742-43 erbaut, Gastwirtschaft "Zum goldener Engel".
Harburger Schloßstraße 9 -
Harburger Schloßstraße 13 - ab 1770 erbaut.
Harburger Schloßstraße 43 - um 1850 erbaut.
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| Schmidtstrasse |
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Anzengruberstraße |
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Harburger Honoratioren
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Eddelbüttel, Carl Eduard
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(1832 - 1893) Bürgervorsteher und Zimmermeister
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Hastedt, Wilhelm
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(1835 - 1904) Kommerzienrat, Senator und Brauereibesitzer
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Hölscher, Georg
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(1866 - 1932) Gartenbaudirektor
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Maret, Carl
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(1829 - 1904) Kommerzienrat, Senator und Leiter der Gummifabrik
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